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Wie Du mit „Energievampieren“ um gehen kannst

Also eins vorweg, ich halte nix davon, vor seinen Problemen weg zu laufen, denn oft sind diese da, um mich auf etwas hin zu weisen oder mich etwas zu lehren. Das war nicht immer so. Früher ging ich fast immer den Weg des geringsten Widerstandes und auch heute bin ich davon, bei aller Bewusstheit, nicht frei.

Ich habe aber gelernt, dass alles was mich bewegt, mich stresst, mich wütend macht, seinen Ursprung eigentlich in mir selbst hat und nicht im Außen. Nachdem ich diese Lektion gelernt hatte begann ich immer zuerst in mich selbst zu sehen. Bitte nicht verwechseln mit „die Schuld bei mir zu suchen“ das wäre der falsche Weg, es geht nicht um Schuld, nicht um Verurteilung, sondern um Heilung, denn indem ich den Ursprung dieses Ärgers, dieser Angst, dieser Wut in mir finde, kann ich sie heilen.

Darum ist das wahr nehmen eines „Energievampirs“ auch ein Hinweis auf einen Prozess in Mir, nicht im Außen. Nicht das Gegenüber ist mein Problem, sondern seins. Je stärker ich aber den „Energieverlust“ wahr nehme, desto stärker ist auch der Prozess. Etwas in Mir fühlt sich angegriffen, fühlt sich bedroht, fühlt sich hilflos ausgeliefert.

Jemand aber der in sich Ruht kann aber nicht von außen „ausgesaugt“ werden. Energie saugen ist sozusagen ein Prozess, an dem beide Seiten beteiligt sind und vielleicht wirkt das auch deshalb so bedrohlich, weil man unbewusst weiß dass man eben nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern ein Teil von einem diese Abhängigkeit bewußt eingeht.

Ich schaue daher zuerst bei mir selbst. Wie kommt es zu diesem Energieverlust, was löst ihn aus und warum lasse ich das zu? Warum fühle ich mich bedroht und ausgeliefert? Gibt mir der andere etwas, das ich unbewusst suche? Und seit dem ich mit diese Fragen stelle und die Antworten nicht mehr fürchte, habe ich viel über mich gelernt und seit dem gibt es für mich keine „Energievampiere“ mehr. Niemand kann mich „aussaugen“ wenn ich das nicht zu lasse.

Nachwort:

Ich halte im übrigen wenig davon sich von sogn. Energievampieren zu distanzieren, sie ab zu grenzen oder Distanz zu schaffen. Denn zum einen sind sie wie gesagt ja da um uns zu lehren, zum anderen geben wir dem „Problem“ Macht, wenn wir uns entfernen, anstatt es zu lösen und wenn es gelöst ist, stellen sie kein Problem mehr dar.

Wie man sich als Couchpotato mit Sport anfreundet

Nun, ich bin ehrlich, ich bin noch heute ein Couchpotato und nehme mir auch immer wieder Auszeiten vom Sport, aber dennoch braucht man zum Abnehmen Sport und wie ich das geschafft habe will ich hier erzählen.

Ich war fast immer Dick und dennoch war ich sowohl als Kind sehr aktiv, ein Wald in der Nähe (100m) und ein Spielplatz vor der Haustür, machten das einfach und als jugendlicher war ich leidenschaftlicher Handballspieler und Skater, also obwohl ich dick und schwer war, war ich als Kind und Jugendlicher eigentlich immer „sportlich“ und wurde daher oft von anderen unterschätzt. Doch wir alle kennen das, mit dem Berufsleben änderte sich das relativ Zeitig und mit zunehmendem Gewicht noch dazu. Bald war ich ein echtes Couchpotato das schon nach ein paar Treppenstufen außer Atem war.

Mein Leben hat mich, was Sport betrifft eins gelehrt, ich mach das zwar ganz gerne, aber sobald er zur Pflicht wird oder zum Kampf, dann verliere ich schnell die Lust daran. Ich hatte zwar nie Probleme damit mich durch zu beißen, aber wenn man eben etwas nicht gerne macht, dann hat alles seine Grenze und so war auch immer irgendwann Schluss mit dem Sport.

Mein Geheimnis heute – die Macht der kleinen Schritte! Ich habe für mich gelernt, dass der innere Schweinehund nicht mein Feind sein muss, nein, ich kann mit ihm zusammen arbeiten und so sehr viel mehr und anhaltender schaffen. Ich krieg immer die Kriese wenn ich so sachen wie „Biggest Looser“ oder irgendwelche (hauch dünnen) personal Trainer sehe die Übergewichtige durch die Landschaft peitschen und ich sehe förmlich das Versagen und ich sehe die Schuld da keineswegs beim Opfer dieses Trainings, sondern beim Trainer.

Was habe ich also gemacht. Nachdem ich 164kg auf die Waage brachte, entschied ich mich ein Laufband zu verwenden und bin einfach nur regelmäßig jeden Tag gegangen. Damals hab ich das mit dem Sport noch gar nicht gemacht um Kalorien zu verbrennen, sondern einfach um ab und an mal meine Gefäße durch zu pusten ;). Ich ging also zunächst nur auf dem Laufband. Für jeden anderen wäre das vielleicht lachhaft gewesen, doch ich kam außer Atem und so war für mich der Zweck erfüllt. Ich machte das einfach so lange bis ich nicht mehr außer Atem kam und ging dann einfach ein wenig schneller bis ich wieder außer Atem kam. Schrittweise konnte ich so die Geschwindigkeit erhöhen, bis das Laufband einfach keine höhere Stufe mehr hatte und ich musste etwas unter das Laufband legen um eine Steigung zu erzeugen usw.

Dadurch, dass ich nicht zu lang und zu schwer trainierte, kostete es mich selbst als Couchpotato keine Überwindung und dadurch, dass es nicht zu lang dauerte konnte ich es auch jeden Tag machen und konnte es mir leicht angewöhnen. Auch heute gewöhne ich mir gerade wieder etwas an. Ich wollte schon immer Klimmzüge schaffen und durch ein Video auf YouTube wurde ich angespornt das auch zu schaffen. Ich habe also die ersten Tage jeden Tag nur versucht einen Klimmzug zu machen und tatsächlich war es gaaanz am Anfang nur der Versuch und 3 Tage Pause weil die Muskeln und Gelenke weh taten und dennoch mit jedem Tag kam ich der Sache einen winzigen Schritt näher. Kaum Sichtbar zwar, aber ich wusste ja schon, dass regelmäßiges Training seine Wirkung irgendwann Zeigt. Ich bin zwar noch weit von meinem Ziel entfernt, aber mittlerweile kann ich mehrmals am Tag bis zu 3 Klimmzüge machen und ich bleibe dran.

Und damit kommen wir wieder zurück zum Anfang. Ich bin auch heute sicher kein „Sportler“ sondern eher die Couchpotato geblieben, aber es fällt mir leicht jeden Tag etwas Sport zu treiben und ich bin so beweglich geworden, dass ich alles machen kann, einfach so und ich kann es lassen, wenn ich mal keine Lust hab. Die wichtigste Aussage ist und deshalb erzähle ich Euch das überhaupt, Ihr müsst kein Sportler werden um ab zu nehmen, Ihr müsst nicht jemand werden der Ihr nicht seid. Was Ihr aber könnt und auch solltet, Euren eigenen Weg finden wie und wann ihr Sport treibt und welcher Sport Euch am wenigsten nervt ;). Nutzt die Macht der kleinen Schritte um wirklich alles zu erreichen und laßt Euch nicht in das Korsett eines anderen zwängen, das geht nur schief. Mein Weg dauert länger, das ist mir klar, aber ich komme auf jeden Fall an und falls Du schon ein paarmal den Weg abgebrochen hast, ist vielleicht meine Art die Erfolgversprechendere ;).

Wie ich meinen Selbstwert erkannte

In den Vergangenen Jahren habe ich meinen (Selbst-)Wert oft daran fest gemacht, ob andere mir gezeigt haben, dass ich einen Wert besitze oder daran, was ich selbst leiste und mir sozusagen meinen Wert mit Leistung erkauft. Dass diese Art zu denken höchst destruktiv und unvernünftig ist, weiß ich heute und doch geht es meiner Erfahrung nach vielen Menschen so. Am besten merkt man das, wenn dieses Konzept mal zusammen bricht. Du flirtest mit einem attraktiven Menschen und er/sie ignoriert Dich oder lacht Dich dafür aus. Freunde von Dir feiern und Du bist nicht eingeladen. Du bist zum 2 mal durch eine Prüfung gefallen oder wirst nicht versetzt. Du hast schon zig Bewerbungen geschrieben aber noch keine Einladung zum Vorstellungsgespräch. So und wenn Du Dich dann wertlos, nicht genug oder falsch empfindest, bist auch Du in diese Falle getappt, das geht sehr vielen Menschen so.  Sich selbst bewusst zu machen, dass man so denkt ist der erste Schritt.

Und nun zur Lösung. Ich sage Dir jetzt, dass wir alle wertvoll sind. Wir alle haben einen guten Grund warum wir auf dieser Welt sind und diese Tatsache allein macht uns wichtig, genau wie ein Zahnrad im Getriebe einer Uhr würde dieser Welt etwas wichtiges fehlen und die sprichwörtliche Uhr könnte nicht mehr laufen, wenn es Dich nicht gäbe und alles was Du tust beeinflusst alles andere. Aber auch aus gläubiger Sicht, falls Du einen Glauben hast, mach Dir doch bitte mal eine Sache bewusst. Wenn Gott Dich geschaffen hat, wie kannst Du Dir anmaßen Deinen Wert nicht zu erkennen? Könnte die Welt auf Dich verzichten gäbe es Dich erst gar nicht, doch da es Dich gibt bist Du auch wichtig.

Du kannst es aber auch anders sehen. Stell Dir einen großen Klumpen Gold vor. Er könnte Dein Leben verändern, sein Wert ist unbestritten. Nun schmeiß diesen Klumpen in eine stinkende Kloake und sein Wert? Würdest Du ihn ablehnen? Sein Wert bleibt unverändert. Du kannst ihn schmilzen, zerkratzen, weg schmeißen, ja und selbst wenn Du ihn verkleidest so dass niemand seinen wahren Wert erkennen kann, so bleibt dieser dennoch unverändert. Nichts kann seinen Wert verändern und genau so ist das auch mit uns allen.

Liebefreundschaftglück

Mach Dir immer bewusst, dass Du wertvoll bist, Du trägst den göttlichen Funken in Dir, es bedarf wahrer Wunder damit es Dich überhaupt gibt und jetzt wo es Dich gibt, gibt es dafür auch einen guten Grund. Du must nichts tun um Wertvoll zu sein, genau sowenig wie ein Goldbarren. Du bist wertvoll, weil es Dich gibt. Du selbst bist einzigartig, selbst Zwillinge oder Drillinge sind nicht identisch.

Wenn Du also mal wieder an Deinem Wert anzweifelst bzw. Dich gar wertlos fühlst, dann erinnere Dich daran, das Du nichts tun musst um wertvoll zu sein, niemandem gefallen must um wertvoll zu sein, die einfache Tatsache, dass es Dich gibt beweist bereits Deinen Wert. Du bist ein wichtiges Zahnrad im Uhrwerk des Universums, Du bist ein einzigartiger Mensch, es gibt keinen zweiten von Dir und somit bist Du so wertvoll als gäbe es nur diesen einen Klumpen Gold auf der Welt.

Vergiss das nie und als nächstes kannst Du dieses Wissen damit festigen indem Du Dich Dir gegenüber auch entsprechend verhällst. Denn wenn Du erst damit beginnst Dich mit der Achtung vor Deinem Wert zu behandeln, so wie Du es verdienst, dann wirst Du auch bald nicht mehr dieses Gefühl der Wertlosigkeit empfinden.

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Wie ich zur Selbstliebe fand.

Wie ich durch Tantra lernte mit schlechten Gefühlen um zu gehen

Früher war ich (scheinbar) meinen Gefühlen schutzlos ausgeliefert, besonders spürt man das natürlich in Zeiten der Trauer oder Liebeskummer. Im Tantra lernte ich, das alles was ist auch gut ist und sein soll.

Trauer und Liebeskummer sollen gut sein?!?

Nun, einfach gesagt, man kann es sich eh nicht aus suchen und ja, die auch die schmerzhaften Gefühle sind wichtig. Was mich aber nun das Tantra lehrte und mir noch heute hilft mit diesen Gefühlen um zu gehen ist folgendes.

Ich lernte dass man allem was man nicht will, viel Macht verleiht indem man sich dagegen auf stellt, Festungen auf baut und es wichtiger macht als es sein muss. In dem man sich dagegen auf lehnt, macht man es Wichtig und hält sich daran fest. Gleichzeitig unterdrückt man die wichtigen Gefühle die aber auch existieren müssen.

Im Tantra lernte ich, das dies meine Dämonen sind und sie sind immer bei uns, ob wir wollen oder nicht und je mehr wir sie weg sperren und ignorieren wollen, desto mächtiger werden sie, denn sie verschwinden nicht. Mein Tantralehrer erklärte das mit einer schönen Metapher.

Stell Dir vor Du hättest einen Hund der Trauer heist, Trauer will auch beachtet werden und geliebt werden, aber Du sperrst ihn weg und beachtest ihn nicht länger und weil Du ihn ignorierst und nicht beachtet wird er wild und böse und immer mächtiger, bis er irgendwann aus seinem Gefängnis aus bricht, wenn Du es gar nicht brauchen kannst und dann, ja dann bist Du ihm wirklich hilflos ausgeliefert.

Wenn Du aber nun hin gehst und ihn von Anfang an wahr nimmst, akzeptierst dass er da ist, ihm vielleicht einen Namen gibst und deutlich machst, dass er auch da sein darf und ab und an Dir Zeit nimmst, wenn es gerade nicht stört, ihn etwas zu Pflegen und ihm Raum zu geben, dann wirst Du sehen, wie er kleiner und zutraulicher wird. Er wird zu einem Teil von Dir ohne Dich zu beherrschen und es wird sich besser an fühlen, denn Du weißt nun, dass er da ist, zu Dir gehört, aber Dich nie wieder beherrschen wird.

Und so kannst Du mit allen Gefühlen um gehen, von denen Du glaubst sie würden Dich beherrschen und besonders denen, die Dich manchmal aus „heiterem Himmel“ überkommen.

Wie ich mich von der beißenden Sehnsucht befreite

Eigentlich mein ganzes Leben lang sehnte und verzehrte ich mich nach der Liebe. Nach der Pubertät teilte sich die Sehnsucht nach der wahren Liebe den Platz mit Sex. Grundsätzlich war ich ein Frühstarter, hab schon im Kindergarten mit Mädchen ich zeig Dir meins wenn Du mir Deins zeigst gespielt. Als pubertierender Junge hab ich alles probiert was ohne Mädchen ging. Als erwachsener Mensch war ich eigentlich nur eine gewisse Zeit lang scheinbar von der Sehnsucht nach Sex und Liebe befreit, weil ich „mit dem Thema abgeschlossen hatte“ anders gesagt, ich hielt mich schlicht für so abscheulich, dass ich die Möglichkeit einfach gar nicht mehr in betracht zog, ich könne eins von beiden noch mal erleben. Damals waren Essen, Fernsehen und Computer meine Freunde und alles andere interessierte mich nicht. Nur ab und an, im Frühjahr war da die Sehnsucht nach der Einen, die mythische Gestalt aus meinen Träumen, wunderschön und doch würde sie über mein Äußeres hinweg sehen. Wie in den vielen Hollywoodfilmen die mich von Kindesbeinen an haben glauben lassen, die wahre Liebe besiegt alles. Tja, war schon immer ein romantischer Träumer :). Doch wie eine Grippe verging dies immer wieder nach ein paar Wochen und um ehrlich zu sein, war ich damals auch sehr froh darüber.

Als ich allerdings begann mein Schicksal wieder in die eigenen Hände zu nehmen und die Möglichkeit plötzlich nicht mehr so absurd erschien kehrte die Sehnsucht umso stärker zurück. Sie brannte geradezu körperlich und nun, sie war auch kein guter Ratgeber.

Viele, viele Jahre später….genau genommen eigentlich erst vor zwei Jahren hatte ich zunächst einen Weg gefunden die Sehnsucht nach der Wahren Liebe mit „unverbindlichen Spaß“ ruhig zu stellen, allerdings funktionierte das auch nur, solange eben jener Spaß, regelmäßig verfügbar war. Die Sehnsucht, war immer noch da und es hatte sich im Prinzip nix geändert, noch immer war ich Ihr Sklave, völlig Machtlos tat ich alles um diese Sucht irgendwie zu befriedigen, bis ich eines Tages auf einem Tantraseminar eine wirklich erstaunliche Erfahrung machte. Ich will an dieser Stelle nicht zu sehr darauf eingehen, aber ich kann sagen, zum ersten mal wurde mir wirklich bewusst, wie schlecht ich all die Jahre mit mir umgegangen bin.

All die Jahre war ich fest davon ausgegangen mein einziger Freund zu sein. Tatsächlich war das nicht der Fall. Ich kritisierte, bemängelte und urteilte härter und konsequenter über mich selbst als das je ein anderer Mensch gekonnt hätte. Ich hatte keine wirklich hohe Meinung von mir. Ich war zu weich, zu schwach, zu faul, zulangsam, nicht konsequent genug, nicht wirklich liebenswert, nicht perfekt und so vieles mehr. Selbst in den Dingen in denen ich mich als „schon irgendwie ganz gut“ befand, war ich aber nicht gut genug, nicht ausreichend, einfach nicht richtig.

Erst in dem Moment, als mir bewusst wurde, wie schlecht ich tatsächlich zu mir war und wie wenig ich scheinbar von mir hielt, entschied ich das zu ändern. Die Entscheidung hatte rein gar nix mit meiner Sehnsucht zu tun, ich dachte da gar nicht dran und sah auch den Zusammenhang überhaupt nicht. Ich beschloss lediglich mir ein besserer Freund zu sein. Mich selbst so zu behandeln wie ich andere auch behandelte. Doch dazu musste ich mich überhaupt erst mal wirklich kennen lernen und auch da wurde mir erst bewusst, das ich das in der Vergangenheit nie gemacht hatte. Ich war einfach der der ich war und Punkt.

Doch in Wirklichkeit war ich eben nicht der der ich war, sondern ich war der, zu dem mich das Leben gemacht hatte. Ich war ein vom Leben enttäuschtes Kind, das von seinen Eltern in eine Form gepresst worden war und irgendwann im Kopf selbst die Rolle der Eltern und all jener übernommen hatte, die ob bewusst oder unbewusst an dieser Form gearbeitet hatten. Ich war zu dem geworden von dem ich dachte der ich sein müsste um akzeptiert und geliebt zu werden.

Nun jedoch hatte ich beschlossen das zu ändern, eine leere Seite auf zu schlagen und mich noch mal kennen zu lernen. Ich fing an über meine Kindheit nach zu denken und was ich denn früher gerne gemacht hab und über Dinge zu denen ich im grunde immer Lust hatte, aber sie nie gemacht hatte, „weil es unmännlich war“, „weil man das nicht macht“ usw. Und während ich mich kennen lernte bediente ich mich einer Technik, die ich sooo viele Jahre unbewusst gegen mich verwendet hatte.

Man muss dazu wissen, dass das Unterbewusstsein nicht zwischen dem was andere zu Dir sagen und dem was Du selbst zu Dir sagst unterscheiden kann. Und jeder der schon von anderen gelobt wurde und Komplimente bekommen hat, weiß wie gut sich das an fühlt und hier ist die Krux. Auf bewusster Ebene, fühlt sich das unterschiedlich an, auf unbewusster Ebene eben nicht. Und jetzt nimm Dir kurz Zeit und denk einfach mal einen Moment zurück wie Du gewöhnlich mit Dir selbst sprichst….

Ich fing also an, so bescheuert das klingt und hab mir jeden Tag einen Moment Zeit genommen und mir schöne Dinge gesagt. Wann immer ich an einem Spiegel vorbei kam (und niemand in der Nähe war versteht sich 😉 ) lächelte ich mir zu und sagte mir all das, was man einem guten Freund sagen würde, der sich schlecht und ungeliebt fühlt. Ich kann nicht in Worte fassen wie unglaublich bescheuert man sich zu beginn vor kommt, aber hey, außer mir war ja keiner da und das waren lediglich die letzten Widerstände des inneren Kritikers.

Das beste ist aber, mit jedem einzelnen Tag der verging fühlte es sich weniger bescheuert an und immer mehr so, wie es sich gehört. Bis ich an fing mit meinem Spiegelbild zu scherzen. Bis ich eines Tages so mit mir selbst im Reinen war, dass ich an fing zu meditieren.

Doch diese Meditation ist auf meinem Mist gewachsen. Ich weiß nicht ob es die so gibt. Ich habe mit schöne meditative Musik raus gesucht, die mich irgendwie berührt und dazu im stillen Kämmerlein getanzt und gesungen, aber ich denke es ist egal ob man sitzt, steht, liegt oder eben tanzt. Wichtig ist nur, dass man sich gut fühlt und das tut, wonach einem gerade ist.

….und ich merke gerade ich muss ein wenig weiter aus holen für das folgene, denn meine Meditation basiert zu einem kl. Teil auf dem Gesetz der Anziehung…..

Während dieser Meditation visualisierte ich also, eigentlich völlig ungeplant, ich hatte nur kurz vorher eben das Gesetz der Anziehung gehört, mein Energieselbst. Und ich spürte da direkt eine Verbindung und interessanterweise bewegte sich dieses Bild nach einiger Zeit mit mir synchron. Eigentlich hatte ich ganz anderes im Sinn, doch plötzlich drängte sich ein Teil von mir in den Vordergrund und ich fing an in Gedanken an Zeiten zurück zu gehen in denen es mir wirklich schlecht ging. Also z.B. der Moment wo mich meine Mutter in einem Gitterbett im Krankenhaus zurück lies, an den ich mich interressanterweise bis heute erinnere. Und es ist leicht vorstellbar wie es dem kleinen Thomas da geht. In Gedanken ging nun der Thomas von Heute zu dem kleinen Thomas von damals und nahm ihn auf den Arm und tröstete ihn und erzählte ihm, dass alles gut wird und er für ihn da sein würde.

Und dies wiederholte ich immer mal wieder und suchte mir auch andere Momente aus meiner Vergangenheit heraus. Aber ich musste da gar nicht groß suchen. Es bot sich sozusagen immer etwas ganz von selbst an und manchmal war da nur das Energieselbst. Es zeigte sich sozusagen was kommen wollte und ich erzwang nichts.

Erst bemerkte ich es gar nicht, bis ich dann eines Tages ganz verwundert war und fest stellte, dass der Druck ganz weg war. Überhaupt keine Sehnsucht mehr, weder nach Sex, noch nach Liebe. Und ich möchte an dieser Stelle noch mal deutlich sagen, ich spreche nur von der brennenden Sehnsucht, nicht mehr :). Ich bin immer noch kein Kostverächter und was sich ergibt, ergibt sich eben, aber dieser Drang, die Sucht, diese Leere die gefüllt werden will, die war weg und mir wurde klar, dass ich nun eben jemanden gefunden hatte der mich bedingungslos liebt und an nimmt, so wie ich bin, ohne wenn und aber. Das war der Schlüssel zu meiner Heilung, den ich schon mein Leben lang mit mir herum getragen hatte.

Gesetz der Anziehung

Vor einiger Zeit habe ich ein interessantes Buch gehört – das Gesetz der Anziehung. Tatsächlich befasse ich mich damit noch nicht lange genug um mir eine klare Meinung gebildet zu haben und davon ausgiebig zu berichten, weil ich aber gerade in einem anderen Text angefangen hab von meiner Meditation zu schreiben muss ich hier gerade erklären wie ich dazu gekommen bin.

Nach dem Gesetz der Anziehung, so wie ich es gehört habe, sind wir alle gleichzeitig ein physisches Wesen und ein Energiewesen. Man könnte auch sagen eine alte immer wieder geborene Seele in einem physischen Körper. Und nach dem Gesetz der Anziehung können wir über unsere Gefühle auf die Weisheit dieser alten Seele zugreifen. Solange wir also schöne und gute Gedanken haben und uns dabei gut fühlen, können wir nach dem Gesetz der Anziehung unsere Wirklichkeit selbst gestalten.

Viel mehr will ich dazu an dieser Stelle aber noch nicht sagen. Sobald ich mir eine feste Meinung dazu gebildet habe und meine eigenen Erfahrungen damit gemacht habe, werde ich das hier ausführlich erweitern.

Was ist eine Tantramassage?

Vorwort:

An dieser Stelle muss ich leider darauf hinweisen, dass es da sehr große Unterschiede gibt. Da die Tantramassage sozusagen einen gewissen Ruf bekommen hat, gibt es mittlerweile eine Menge Unternehmen die eine Tantramassage anbieten, aber schlicht keine Anhung haben, was das wirklich bedeutet. Das wovon ich im folgenden schreiben werde ist eine echte Tantramassage.

Um nicht andauernt politisch korrekt er und sie, männlich und weiblich nennen zu müssen, beschreibe ich den Text jetzt mal aus meiner Sicht, wo ich der Gebende bin und Sie die Empfängerin ist, aber natürlich kann das auch umgekehrt sein. Männlich/weiblich ist durchweg austauschbar.

Eine echte Tantramassage:

Ist eine rituelle Ehrung der Göttlichkeit des Gegenübers. Bei einer echten Tantramassage ist es besonders wichtig, dass der Gebende die Massage im richtigen Geist gibt und das eigene Herz öffnet, sich selbst zurück nimmt und Liebe schenkt. Bei dieser Massage geht es um Sinnlichkeit, Achtsamkeit und Absichtslosigkeit. Der Gebende erschafft einen Raum für die Empfängerin in dem er sich selbst ganz zurück nimmt, Achtsam und Absichtslos die Massage für sie schenkt. Sie hingegen darf einfach sein, genau so wie sie ist, ohne die verpflichtung, eine Maske zu tragen, etwas zu tun oder vorgeben zu müssen. Was immer auch geschieht, nimmt er zwar war, aber wertet es nicht und bleibt Absichtslos. Die Massage selbst betrifft den ganzen Körper, nichts wird ausgelassen, nichts hervor gehoben. Alles was ensteht darf sein, aber nichts muss, denn während der Massage darf die Empfängerin einfach sein. Der Gebende ist der aktive Part bleibt aber dennoch im Hintergrund, denn er gibt nur und nicht mehr, während die Empfängerin völlig passiv sein darf und sich ganz auf sich selbst und die eigenen Empfindungen und Gefühle konzentrieren darf, denn alls was ist, darf sein. Bei dieser Massage geht es tatsächlich darum die Göttlichkeit im Gegenüber zu sehen und zu ehren. Jeder Mensch ist schön, jeder Mensch ist einzigartig und jeder Mensch darf sich angenommen und wertvoll fühlen und die Tantramassage ist die perfekte Verkörperung dieses Gedankens.

Was ist Tantra für mich?

Vor nun 3 Jahren kam ich das erste Mal mit Tantra wirklich in Berührung. Früher hatte ich zwar schon des Öfteren davon gehört und gelesen und das ein oder andere Video gesehen, aber ich wusste gar nix. Ich hielt Tantra für etwas verruchtes, geheimnisvolles, irgendeine exotische Sexpraktik, aber wie gesagt, ich wusste gar nix.

Vor 3 Jahren dann erzählte mir eine alte Freundin was es mit Tantra auf sich hat und wie es ihr Leben verändert hatte. Das Thema faszinierte mich vom ersten Tag an und je mehr sie mir erzählte desto mehr wollte ich wissen und desto entschlossener war ich Tantra selbst zu erfahren. Was ich zu allererst erkannte:

Tantra ist eine ganzheitliche Lebensphilosophie die alles Aspekte des Seins als gleichberechtige Teile an sieht, die es zu ehren und achten gilt. Tantra lehrt uns nicht im gestern oder morgen, sondern im hier und jetzt zu leben und den Moment in all seinen Facetten aus zu leben und mit Achtsamkeit für sich und andere zu erleben. Tantra lehrt uns das alles was ist auch ein wichtiger Bestandteil des ganzen ist und wir können das Ganze nicht ehren, wenn wir Teile davon ausklammern oder verdammen.

Für mich ist Tantra wahre gelebte Nächstenliebe. Noch nie habe ich so herzliche, liebevolle und achtsame Menschen kennen gelernt, wie seit dem ich mich aktiv mit Tantra beschäftige. Tantra hat mich gelehrt, dass die Liebe zu mir selbst und dem Menschen der ich wirklich bin, genauso wichtig ist wie die Liebe zu anderen Menschen.

Tantra bedeutet für mich das göttliche in mir und anderen zu ehren, mir und anderen mit Achtsamkeit zu begegnen und den Mensch in seiner Gesamtheit an zu nehmen, denn schließlich ist jeder Mensch einzigartig und genau so von Gott gewollt. Das gleiche gilt für die gesamte Schöpfung. Tantra hat mich gelehrt die Schönheit in allem zu sehen, mir Zeit für den Moment zu nehmen, inne zu halten um die Schönheit des Moments zu erkennen und zu ehren, denn jeder Moment verweilt nur einen Augenblick und ist dann für immer vergangen.

Tantra bedeutet für mich aber auch viele Aspekte des Seins neu zu überdenken, denn ich habe erkannt, dass vieles was von der Gesellschaft verdammt oder verzerrt wahr genommen wird, in Wirklichkeit völlig wertfrei ist.

Vor nun 3 Jahren kam ich das erste mal mit Tantra wirklich in Berührung. Früher hatte ich zwar schon des öfteren davon gehört und gelesen und das ein oder andere Video gesehen, aber ich wußte gar nix. Ich hielt Tantra für etwas verruchtes, geheimnisvolles, irgendeine exotische Sexpraktik, aber wie gesagt, ich wußte gar nix.

Vor 3 Jahren dann erzählte mir eine alte Freundin was es mit Tantra auf sich hat und wie es ihr Leben verändert hatte. Das Thema faszinierte mich vom ersten Tag an und je mehr sie mir erzählte desto mehr wollte ich wissen und desto entschlossener war ich Tantra selbst zu erfahren. Was ich zu allererst erkannte:

Tantra ist eine ganzheitliche Lebensphilosophie die alles Aspekte des Seins als gleichberechtige Teile an sieht, die es zu ehren und achten gilt. Tantra lehrt uns nicht im gestern oder morgen, sondern im hier und jetzt zu leben und den Moment in all seinen Fascetten aus zu leben und mit Achtsamkeit für sich und andere zu erleben. Tantra lehrt uns das alles was ist auch ein wichtiger Bestandteil des ganzen ist und wir können das ganze nicht ehren, wenn wir Teile davon ausklammern oder verdammen.

Für mich ist Tantra wahre gelebte Nächstenliebe. Noch nie habe ich so herzliche, liebevolle und achtsame Menschen kennen gelernt, wie seit dem ich mich aktiv mit Tantra beschäftige. Tantra hat mich gelehrt, dass die Liebe zu mir selbst und dem Menschen der ich wirklich bin, genau so wichtig ist wie die Liebe zu anderen Menschen.

Tantra bedeutet für mich das göttliche in mir und anderen zu ehren, mir und anderen mit Achtsamkeit zu begegnen und den Mensch in seiner Gesamtheit an zu nehmen, denn schließlich ist jeder Mensch einzigartig und genau so von Gott gewollt. Das gleiche gilt für die gesammte Schöpfung. Tantra hat mich gelehrt die Schönheit in allem zu sehen, mir Zeit für den Moment zu nehmen, inne zu halten um die Schönheit des Moments zu erkennen und zu ehren, denn jeder Moment verweilt nur einen Augenblick und ist dann für immer vergangen.

Tantra bedeutet für mich aber auch viele Aspekte des Seins neu zu überdenken, denn ich habe erkannt, dass vieles was von der Gesellschaft verdammt oder verzerrt wahr genommen wird, in Wirklichkeit völlig wertfrei ist.