Meine 10 Weisheiten zum Abnehmen

Während ich dieses mal insgesamt 84 kg abgenommen hab, habe ich für mich einige einfache Weisheiten festgestellt, die für mich das Abnehmen überhaupt erst ermöglicht haben und meiner Meinung nach für den Erfolg verantwortlich sind:

1. Finde Deinen eigenen Weg.

Es gibt tausend Arten gewicht zu verlieren und lass Dir blos nicht erzählen es gäbe den perfekten Weg für alle. Tatsächlich gibt es zwar den perfekten Weg für Dich, aber der muss für niemand anderen funktionieren und braucht auch in keinem Lehrbuch stehen. Was funktioniert hat recht.

2. Zufrieden satt ist wichtiger und sehr viel mächtiger als einfach nur satt zu sein.

Ich bin ein Genussmensch und habe für mich erkannt, dass ich nicht wirklich Esse um zu überleben, wer muss das schon in unseren Breitengraden, sondern ich esse um zu genießen. Und seit dem ich das weiß und anwende werde ich schneller und länger mit weniger satt und das spart einfach Kalorien ohne Aufwand.

3. Iss nur, wenn Du Zeit und Raum hast es wirklich zu genießen.

Ich habe früher auf der Arbeit gegessen, mir schnell was rein geschoben wenn Zeit war, damit ich was im Magen hab. Heute weiß ich, dass das für mich immer verschwendete Kalorien waren, denn wirklich gebraucht hab ich das nicht und gebracht hat es mir auch nix, drum hab ich Abends dann noch mal das gegessen was ich wollte und hatte dadurch schnell zu viel.

4. Iss nur, worauf Du in diesem Moment wirklich Lust hast (innerhalb der selbst gesteckten Grenzen)

Ich habe mir mittlerweile angewöhnt wirklich darauf zu achten, dass ich nur noch esse, worauf ich wirklich gerade Appetit habe, denn alles andere füllt zwar den Magen, aber zufrieden Satt bin ich danach nicht und somit auch weiterhin „unruhig“. Da passiert es dann schnell mal am Kühlshrank vorbei zu gehen und schnell noch etwas ein zu werfen.

5. Mach kleine Schritte, lieber 1 kg wirklich abgenommen, als 2 kg nicht oder nur kurz.

Ich habe nicht von Anfang an geplant 84kg ab zu nehmen, dieses Ziel wäre mir immer viel zu groß gewesen und es wäre leichter gewesen auf dem Weg zu ermüden und zu entmutigen. Statt dessen habe ich mir kleine Ziele gesetzt und immer wenn ich diese erreicht hatte, hat mir das neuen Schwung gegeben.

6. Wiege Dich zwar täglich, aber achte nur auf die Tendenzen von Woche zu Woche.

Die Waage ist Dein bester Freund, aber nur wenn Du sie richtig einsetzt. Je nachdem wie viel Flüssigkeit und nicht ausgeschiedene Feststoffe noch in Dir sind kann das Gewicht durchaus um mehrere Kg variieren, obwohl Du weder zu noch abgenommen hast und darum macht es auch garkeinen den täglichen Schwankungen irgendeinen Wert bei zu messen. Ich habe mir an gewöhnt beim abnehmen immer den niedrigsten Wert der Woche zu merken und im Verlauf der Wochen zu beobachten.

7. Teil Dein Essen auf, mach kleine Portionen und sorge dafür, dass Du für einen Nachschlag laufen musst.

Es ist eigentlich ganz einfach. Früher habe ich gekocht, alles auf einen Teller getan und wenn es erst mal da ist, dann wirds auch gegessen. Seit dem ich darauf achte nur zu essen wenn ich es genießen kann und nur Dinge esse auf die ich wirklich appetit habe, reicht eigentlich viel weniger aus um zufrieden Satt zu werden, als ich oft glaube. Indem ich nicht immer gleich so viel auf den Teller tue wie ich zunächst denke und die zweite Portion schlicht weit genug weg verstecke, damit ich zumindest aufstehen muss um Nachschub zu holen. Nicht immer, aber so manches mal habe ich dadurch auf die zweite Portion verzichtet.

8. Wenn Du ihn nicht besiegen kannst, verbünde Dich mit Deinem inneren Schweinehund.

Früher habe ich immer geglaubt ich müsse meinen inneren Schweinehund an die Kette legen und bezwingen. Nach der langen Zeit des Abnehmens habe ich gelernt, dass er mein bester Freund sein kann, wenn ich mich mit Ihm verbünde. Indem ich nämlich akzeptiere das er da ist und ihm hier und da etwas Freiraum gebe und mir selbst diese Schwäche verzeihe, hatte ich keine Hungerattaken mehr und muss eigentlich gar nicht mehr mit ihm kämpfen.

9. Nimm NUR ab, wenn wirklich Du es willst!

Die wichtigste Lektion die mich mein Leben lehrte ist, niemals wieder versuchen ab zu nehmen, wenn ich selbst es gar nicht will. Die meiste Zeit in meinem Leben habe ich Diäten gemacht, weil andere gesagt haben ich müsse das tun, weil andere mich unattraktiv fanden, weil die Gesellschaft mit mir nicht klar kam, weil ich glaubte es zu müssen um akzeptiert zu werden. Jedes mal zwang ich mich ab zu nehmen und heute weiß ich – wenn Du Dich zwingen musst – lass es sein! Denn in dem Moment wo Du selbst Dich dafür entscheidest und der Wunsch wirklich aus Dir selbst heraus kommt, ist da kein Zweifel mehr und kein Zwang nötig. In dem Moment wo Du Dich wirklich aus Dir selbst heraus entscheidest, wirst Du den Unterschied erkennen, denn Du weißt dann einfach – jetzt wird es gemacht ohne wenn und aber.

10. Nutze die Macht der kleinen Schritte.

Was für die Ziele beim Gewicht gilt, gilt auch für alles andere. Wenn Du unsportlich bist, mußt Du nicht gleich den Maraton laufen. Ich halte gar nix davon sich zu quälen um etwas zu erreichen. Ich selbst habe jeden Tag nur 15-20 min. auf dem Laufband verbracht und zu beginn bin ich auch nur gegangen, danach bin ich schneller gegangen, irgendwann locker gejoggt und irgendwann war selbst die höchste Stufe nicht mehr genug und ich musste das Laufband hoch bocken um eine Steigung zu haben. Hätte ich gleich zu beginn zu viel gemacht, wäre ich auch wieder Gefahr gelaufen mich beim nächsten mal zu drücken. Hier habe ich einfach auf meinen Körper gehört und ihm Zeit gelassen. Und dieses Prinzip läßt sich einfach auf alles andenwen, daher ist das für mich auch die wichtigste Weisheit.

Diese Liste und somit auch die Überschrift wird ggf. noch ergäntzt.

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