Schlagwort-Archive: Selbstbestimmung

Die Drei Phasen erfolgreichen Abnehmens und warum so viele es nicht schaffen

Ich denke jeder Mensch, der in seinem Leben schon einmal mit seinem Gewicht gehadert hat, kennt das nur zu gut. Man schaut mal wieder auf die Waage, weil die Klamotten schon wieder eingelaufen sind und stellt fest, die blöde Waage ist auch kaputt….Gut, oft entscheiden wir uns dann doch die Realität an zu nehmen und etwas dagegen zu unternehmen. Bei einigen klappt das besser, bei anderen wiederum schlechter. Bei mir lief es schlechter und mit jedem Versuch ab zu nehmen nahm ich auf lange Sicht tatsächlich zu, denn ich habe den größten Teil meines Lebens eigentlich nur mit einer Phase beim Abnehmen gearbeitet, auch wenn ich meistens glaubte alles richtig zu machen, weiß ich doch Heute ich habe einige sehr entscheidende Dinge sehr falsch gemacht oder gar nicht erst dran gedacht.

Um wirklich erfolgreich und auch bleibend ab zu nehmen gibt es viele gute Tipps, einige findet Ihr in meinem Blog z.B. Hier. Sehr wichtig sind aber eben auch die drei Phasen des Abnehmens und das man sich diese wirklich bewusst macht:

1. Phase – Die Entscheidung

Es klingt vielleicht lachhaft die Entscheidung als ganze Phase des Abnehmens zu benennen, aber genau da liegt auch die größte Gefahr und war bei mir der entscheidende Fehler, denn ich hab diese Phase nicht wirklich ernst genommen. Tatsächlich wollte ich gar nicht ab nehmen, ich wollte nur nicht mehr Dick sein, oder Schlank sein. Du wirst vielleicht denken, klar und dazu muss man nun mal abnehmen, ist doch normal. Tja und schon bist Du in die Falle getappt. Denn Dein Schweinehund hat da gar keinen Bock drauf. Er will eben nicht abnehmen und ihm ist egal ob das die logische Konsequenz ist. Er will einfach schon am Ende sein ohne ab zu nehmen. Das passiert natürlich alles nur unbewusst, hat aber den Effekt, dass Du mit Deinem Willen immer aktiv gegen diesen Widerstand ankämpfen musst. Jede Versuchung wird zur Herausforderung und das ganze Abnehmen zum Kampf. Ist es da ein Wunder, dass man grummelig wird?! Bei der Phase der Entscheidung ist es ein bisschen wie mit dem „ersten Mal“, bevor man es selbst erlebt hat, weiß man einfach nicht wie es ist, da kann einem noch so viel davon erzählt werden. Fakt ist und das dürft Ihr mir gerne glauben, man merkt sofort den Unterschied, wenn man wirklich die Entscheidung getroffen hat ab zu nehmen. Es gibt dann einfach keinen Zweifel mehr. Man versucht nicht mehr ab zu nehmen, man macht es einfach und man weiß ganz genau, dass da nix mehr dazwischen kommen kann, denn die Entscheidung ist getroffen. Da ist dann schlicht kein Widerstand mehr. Klar gibt es schöneres, als anderen beim Schlemmen zu zu sehen, aber ist die Entscheidung wirklich getroffen und echt, dann gibt es da keinen unterschwelligen Widerstand mehr gegen den man ankämpfen muss. Ist diese Phase echt und abgeschlossen, kann man guten Gewissens zur zweiten Phase über gehen.

2. Phase – Das Abnehmen

Auch hier kann man so manches falsch bzw. richtig machen, doch das habe ich alles schon einmal nieder geschrieben z.B. hier ( Meine 10 Weisheiten zum Abnehmen ) und hier (Die 11 größten Stolpersteine beim Abnehmen). Den größten Fehler aber den man machen kann, ist zu glauben, mit dem Erreichen des Wunschgewichtes sei das erfolgreiche Abnehmen bereits abschlossen. Dem ist keineswegs so. Dazu braucht es die dritte und letzte Phase.

3. Phase – Das Gewicht halten

Egal wie Euer Weg aus sieht um Gewicht zu verlieren, egal wie oft man Euch erklärt, dass Ihr danach frei seid, glaubt es bitte nicht einfach. Ich müsst und sollt mir im Übrigen auch nicht einfach glauben :). Seid immer kritisch und reflektiert, egal wer Euch was erzählt und macht Eure eigenen Erfahrungen. Es kann natürlich sein, dass Ihr wenig tun müsst und dass Eure Ernährungsumstellung super funktioniert hat, oder welchen Weg Ihr benutzt. Aber es gibt einige Dinge die Ihr wissen müsst. Euer Schweinehund ist noch da, auch wenn er sich ruhig verhält. Das ist auch nix schlimmes, solange man sich bewusst macht, dass er noch da ist und bereit ist zu zu schlagen ;). Fettzellen verschwinden nicht, wenn man sie erst mal „angelegt“ hat, sie schrumpfen nur. Das ist auch der Grund warum man leichter wieder zu nimmt, nachdem man angenommen hat. Vor allem dann, wenn man vorher stark übergewichtig war. Je mehr Gewicht man verloren hat, desto weniger darf man letztlich auch essen um sein Gewicht zu halten, da der Grundumsatz nun mal auch vom eigenen Gewicht abhängt. Für mich war das z.B. der Grund nicht auf 70 kg ab zu nehmen wie ich es ursprünglich vor hatte und für meine Körpergröße als normal gilt, sondern auf 80kg, da das einfach besser zu mir und meinen Essgewohnheiten passt.

Behalte Dein Gewicht einfach im Blick und gewöhn Dir gleich an nicht in alte Verhaltensmuster zurück zu fallen. Viele Menschen die stark zugenommen haben, haben das durchaus auch deshalb, weil sie zu sorglos mit dem Essen umgegangen sind. Es gibt durchaus Menschen die das können, aber würdest Du dazu gehören, hättest Du nie zugenommen ;). Man kann, darf UND soll sein Essen genießen, für mich ist das der Hauptgrund zu essen und das soll man aus meiner Sicht auch bloß nicht auf geben, ganz im Gegenteil. Hab einfach einen Blick darauf und glaub nicht, mit dem erreichen Deines Wunschgewichtes, wärst Du jetzt fein raus. Aber solange Du immer ein Auge darauf hast, kannst Du auch darauf reagieren, doch nicht überreagieren bitte. Bei mir z.B. sind Schwankungen bis 5 kg nach oben und unten durchaus normal, erst wenn sich über zwei bis drei Wochen eine klare Tendenz raus arbeitet muss ich mal wieder etwas kürzer treten und das kommt durchaus vor, doch da ich meinen Weg (Low Carb) gefunden hab, passe ich meine Ernährung dann einfach wieder eine Zeit lang an und / oder treibe wieder etwas mehr Sport und dann passt es irgendwann wieder. Und da es „mein Weg“ ist, fällt mir das auch überhaupt nicht schwer, darum ist es ja sooo wichtig seinen eigenen Weg zu finden, darum werde ich demnächst dazu auch noch etwas schreiben.

 

Soviel also zu den 3 Phasen des erfolgreichen Abnehmens. Wenn Ihr dazu noch fragen habt, mehr wissen wollt oder dem was ich schreibe, total widersprechen wollt, schreibt es mir doch einfach in die Kommentare.

Ganz liebe Grüße

Euer Schicksalsschmied

Gedanken zu „Multiversum“

Grüß Euch,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Gesetz der Anziehung und höre einige Bücher dazu. Dabei fiel mir ein Problem auf, für dass ich lange keine Antwort hatte. Nach dem Gesetz der Anziehung haben wir die volle Verantwortung für unser Leben, da wir an ziehen, was wir aussenden und mit unseren Schwingungen (bestehend aus Gedanken (bewussten wie unbewussten), Glaube und Gefühlen) genau das Anziehen und verwirklichen was diesen Schwingungen entspricht. Zusätzlich zu dem eigenen Gefühl, dass das richtig ist habe ich meine eigenen Versuche gemacht und bin zu dem Schluss gekommen dass da viel Wahres dran ist, auch wenn ich immer der Meinung war, dass das sicher nicht alles sein kann, denn sonst würden viele Flugzeuge abstürzen müssen wenn genügend Menschen mit einer echten Flugangst und Pessimismus an Bord sind.

Danach dachte ich, dass man das Feld der Möglichkeiten vielleicht wie einen See sehen muss indem wir zwar unsere Wellen auslösen aber dennoch alles durch alles beeinflusst wird. Wie eben auf einem ruhigen See in den man zunächst einen Stein wirft und die Wellen sich frei ausbreiten können, doch wirft man nur einen zweiten Stein, so beeinflussen sich die Wellen Gegenseitig.

Zusätzlich fühle und fühlte ich einfach die Gewissheit, dass hinter allem zudem noch eine tiefere Weisheit sitzt, die einfach mehr vom Leben weiß und dem was richtig ist und mir somit dabei hilft die richtigen Dinge an zu ziehen, auch wenn es nicht so scheint oder es so scheint, dass mein Wunsch nicht in Erfüllung ging, obwohl seine Erfüllung ggf. nur durch dieses scheinbare versagen erst möglich war.

Dann hörte ich von

Hooponopono

eine Geschichte in der ein Therapeut Menschen heilt indem er seine Verantwortung für ihre Krankheit an nimmt und sie dadurch heilt indem er den Teil in sich selbst an nimmt, der ihre Krankheit verursacht hat, weil er davon ausgeht, dass jeder Mensch der als Patient zu ihm kommt, diese Krankheit bekommen musste, um zu ihm als Patient kommen zu können und darum musste er der Auslöser ihrer Krankheit sein und wenn er den Auslöser heilt und in sich selbst an nimmt, dann mussten diese Menschen zwangsläufig gesund werden.

Mal ganz davon abgesehen, dass es nur schwer vorstellbar ist, kam mir hier die große Frage, wenn das so stimmt, wo ist dann die Schöpferkraft des Kranken, musste er nicht selbst sie ausgelöst haben.

Doch nun kommen wir genau zu dem Punkt der mir nun ins Bewusstsein kam. Was ist wenn wir alle in einem Multiversum leben. Gut die Theorie der Multiversen ist ja in der Wissenschaft bekannt, allerdings geht man dabei, soweit ich weiß, von parallelen Universen aus. Was aber wenn diese Universen tatsächlich sowohl parallel als auch gleichzeitig existieren. Wenn jeder von uns sozusagen sein ganz eigenes Universum hat und sein Bewusstsein in diesem Universum zu Hause fühlt, er aber gleichzeitig auf unzähligen anderen Universums ebenen existiert, genau wie jedes andere Wesen mit dem er interagiert und verbunden ist.

Dies würde bedeuten, dass der Therapeut auf einer Ebene mit seinem Bewusstsein zu Hause ist. Gleichzeitig existiert er aber auf unzähligen anderen Universen, genau wie seine Patienten. Diese existieren auch auf der Ebene auf der er existiert, wo er sie heilen kann und dann den Teil heilen kann, dass sich mit seiner überschneidet. Gleichzeitig existieren sie aber weiterhin auf anderen Ebenen als Kranke Menschen weiter und entscheiden nun selbst wo sie mit Ihrem Bewusstsein zu Hause sein wollen. Denn da sie sowohl als gesunde und geheilte Seele existieren in einem geheilten Körper, so können sie auch in einem anderen Universum weiterhin als Kranke existieren.

So ist es möglich, dass sowohl der Therapeut die volle Verantwortung trägt, als auch der Kranke selbst. Denn der Therapeut hat ja auf jeden Fall einen Teil geheilt und ich denke man sollte in diesem Zusammenhang auch schlicht nicht vergessen, dass wir alle Verbunden sind und Du somit jedes Mal, wenn Du einem anderen etwas Gutes tust ohne Dir selbst zu schaden, Dir ebenfalls gutes tust. :).

Und zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass ich glaube, anders als viele andere der Autoren der Bücher die ich gehört habe, dass „das Leben“ nicht ganz so neutral ist. Wenn ich mein Bewusstsein richtig ausgerichtet habe und das wirklich und nicht nur mit dem Kopf, dann habe ich die Verbindung zu dem wohlwollenden Gott meiner Kindheit wieder hergestellt. Denn letztlich sind wir alle Teil des einen Bewusstseins und nachdem ich mich früher immer gefragt habe. „Ok, ich weiß, dass Gott einen Plan für mich hat, aber woher soll ich wissen, dass der gut ausgeht.“ Glaube ich heute, dass diese Frage eben genau dadurch beantwortet wird, wie ich mein Bewusstsein ausrichte, da dadurch, dass ich ja auch Teil des einen Bewusstseins bin, bin ich logischerweise genau wie jeder andere ein Teil von Gott und somit kann ich ganz allein diese Frage beantworten und entscheiden. Wenn ich also von ganzen Herzen und auf allen Ebenen entscheide, dass Gott es gut mit mir meint, tja, dann ist das so. Hier darf man nur nicht den „Fehler“ machen sich selbst etwas vor zu machen. Wenn man ein Leben lang aufgewachsen ist mit der festen Überzeugung, dass das Leben hart ist, oder man hart arbeiten muss, sich alles Verdienen muss (Liebe eingeschlossen), dass man nix geschenkt bekommt, oder Wunder nur in Märchen erfüllt werden, oder Gott Tod ist oder sich schlicht nicht für uns interessiert. Dann ist es absurd, an zu nehmen, diese tief sitzende Überzeugung würde sich mit einem Gedanken ändern und nur weil man sich vor macht man wolle das nun anders, würde man etwas anderes aus strahlen. Die Gedanken sind wichtig und ein Anfang, aber nur der erste Schritt und nur eine von 3 bzw. 4 Dingen die man zur Erfüllung braucht.

Wenn Ihr eine Meinung dazu habt, dann würde sie mich interessieren 🙂

Liebe herzliche Grüße

Thomas

Stolpersteine

Wenn man beginnt sich ernsthaft mit dem Thema Wunscherfüllung zu beschäftigen und sich mit Erfahrenen Leuten unterhält. Hört man immer wieder wie einfach es ist und das es funktioniert. Für einen skeptischen Mensch wie mich klingt das zu schön um wahr zu sein und für einen skeptischen Anfänger ist es das auch. Dies ist der erste Stolperstein.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, auch nicht beim Wünschen 😉

Mir ist schon klar, dass einige aus der Szene mir nun vorwerfen könnten, dies sei ja nur ein Glaubenssatz und ich würde den nun anderen bei bringen und damit ihren Weg unnötig behindern, denn es ginge auch von anfang an problemlos. DAS kann ich schlicht nicht beurteilen. aber als Mensch der sehr Bodenständig und rational über 40 Jahre lang gelebt hat und nie irgendwas einfach so geglaubt hat, nur weils irgender erzählt hat, ging das bei mir definitiv nicht so einfach und für mich war dies ein riesiger Stolperstein, der sich mit einem anderen wunderbar ergänzt hat, was durchaus auch gefahren birgt.

Mein Gedanke am Anfang war ganz simpel – wenn es doch so einfach ist und es jeder kann, dann wünsch ich mir doch gleich das unwahrscheinlichste und unmöglichste was zwar theoretisch immer passieren könnte, aber unwahrscheinlicher ist als vom Blitz getroffen zu werden und lass mich dann durch die Erfüllung überzeugen und dann kann ich ja munter weiter wünschen.

Das Problem dabei – so funktioniert das nunmal nicht. Der Gedanke allein macht noch nix. Es braucht dazu noch weitere Komponenten. Der Gedanke muss starke Gefühle auslösen und man muss auch daran glauben, dass es passiert. Was war nun die logische Folge? Ich wünschte mir ja etwas von dem ich fest überzeugt war, es könne nicht erfüllt werden, also konnte es nicht in Erfüllung gehen und da es unterbewusst auch noch schlechte Gefühle aus löste, trat genau das Gegenteil ein…..naja, nicht genau, eher ein Schuss vor den Bug ;).

Ich war eigentlich kurz davor das Thema komplett hin zu schmeißen, entschied mich dann aber einen ganz neuen Ansatz zu versuchen. Ich sah nun das Wünschen als eine Art Handwerk an und selbst der größte Meister hat nicht am ersten Tag sein Meisterstück vollbracht. Nein, er hat wie jeder andere klein angefangen und wurde mit jedem mal besser. Also fing ich ganz klein an und wünschte mir kleine Sachen. Ein Parkplatz, schönes Wetter, kleine Dinge die jederzeit passieren konnten und gegen die mein Verstand keine Argumente brauchte, weil sie selbst bei ihrer Erfüllung sein Weltbild nicht bedrohten und was soll ich sagen sie gingen in erfüllung und das mit wirklich erstaunlicher Häufigkeit. Und so schlich sich nach und nach ein Wandel in mein Denken. „Das war ZU häufig. Auch „Zufall und Glück“ haben ihre Grenzen. „

Bis bald 🙂

Erste Schritte in der Matrix ;)

Ich hatte also beschlossen dieses Abenteuer an zu gehen, auch gegen die wehementen Einwände meines durch und durch rational denkenden Verstandes, doch wie kam es dazu und wie konnte das gehen.

Zuerst einmal gar nicht, aber dazu später mehr. Als erstes will ich erklären wie ein rational denkender Mensch überhaupt dazu kommt so etwas „esotärisches“ und völlig verrücktes ernsthaft aus zu probieren. Und da muss ich einige Zeit zurück gehen – in meine Kindheit. Damals war ich sehr gläubig, ich wollte einfach an Gott glauben. Ich war zwar nie der Kirchgänger vor dem Herrn, Kunststück als Langschläfer und die Gottestdienste waren ja auch total einschläfernd, aber ich hatte dennoch eine recht enge Beziehung zu Gott. allerdings machte vieles was ich durch die Kirche über Gott lernte in meinen Augen überhaupt keinen Sinn und all die schlimmen Dinge auf der Welt die in seinem Namen begangen wurden und er hat nix dagegen getan u.u.u. All das machte irgendwann keinen Sinn mehr und ich wurde zum Agnostiker.

Vor einiger Zeit vielen mir rückblickend einige erstaunliche „Zufälle“ in meinem Leben auf. Mir wurde bewusst, dass viele Wünsche meiner Kindheit, gute und weniger gute, sich letztlich erfüllt hatten. Und das alles was mir in meinem Leben widerfahren ist auch einen tieferen Sinn hatte bzw. mich zu genau dem Menschen geformt hat, der ich heute bin und dadurch Ereignisse in Gang gesetzt hatte die nie hätten passieren können, wäre irgendwas anders verlaufen. Für mich ergab sich daraus der Schluss, dass es vielleicht eben doch mehr gibt und vielleicht doch mehr möglich ist. Doch noch war es ein weiter weg bis zum probieren.

Zunächst einmal hörte ich folgende Bücher (nicht unbedingt in der Reihenfolge):

  • The Law of Attraction. Das kosmische Gesetz hinter „The Secret“
  • The Law of Attraction. Geld
  • Das Geheimnis des Herzmagneten
  • E² Wie Ihre Gedanken die Welt verändern
  • The Master Key System
  • Die sieben Schleier vor der Wahrheit

Und sah sowohl den Film „The Secret“ als auch einen interessanten Bericht über Bewustsein und Quantenphysik ( https://www.youtube.com/watch?v=vXG03vAUPkU ).

Hinter all dem stand eine faszinierende Theorie und letztlich ist ja die gesamte Physik nur eine Ansammlung von Theorien, die zum Teil bereits bewiesen sind und andere eben noch nicht, aber auf Berechnungen oder den Worten großer Denker beruhen und irgendwie Sinn machen ;).

Dies war dann auch der Punkt an dem ich beschloss die Theorie einfach mal in die Tat um zu setzen, doch dabei ergaben sich einige Herausforderungen gerade für mich als Skeptiker. Glücklicherweise bin ich dazu noch ein Sturkopf und gebe nicht so leicht auf, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe.

Doch dazu demnächst mehr.

 

Die rote oder die blaue Pille?

Von einem der Auszog seine Realität zu hinterfragen und Wunder zu sehen.

Zuerst einmal vorweg ich war und bin ein sehr skeptischer und bodenständiger Mensch und glaube nicht einfach alles was mir jemand erzählt und deshalb kann ich nur zu gut verstehen, wenn gerade diese Abteilung meines Blogs für den ein oder anderen etwas schräg rüber kommt. Ich lade Euch dennoch ein mich auch hier zu begleiten und meinen Worten glauben zu schenken, denn ich habe schlicht keinen Grund etwas zu erzählen, dass nicht auch genau so passiert ist und passiert.

Vor einigen Wochen hörte ich zum ersten mal vom Gesetz der Anziehung. Die Theorie besagt, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität erschaffen. Die Theorie meint damit nicht nur die selektive Wahrnehmung, sondern tatsächlich das gestalten der Realität durch bewusstes denken. So absurd das im ersten Moment klingt und mein rationaler Verstand hat damit noch immer so seine Probleme so sehr hat mich das Thema aber von Anfang an gereitzt. Der Gedanke, man könnte sein Leben in neue Bahnen lenken indem man bewusst denkt, klingt absolut phantastisch.

Ich begann also zunächst damit einige Bücher zum Thema zu hören und mich in verschiedenen Foren ein zu lesen. Gleich traf ich auf sehr viele wirklich überzeugte Menschen und eine ganze menge sehr verwirrte, bei denen scheinbar so gar nix funktionierte. Meinem Skeptizismus kam das netürlich gerade recht, aber der Forscher in mir wollte sich so leicht nicht davon ab bringen lassen und seine eigenen Erfahrungen sammeln.

Interessant fand ich zudem, dass die gleiche Theorie von verschiedenen Autoren sehr unterschiedlich vermittelt wurde und zum Teil sogar recht wissenschaftlich. Tatsächlich gibt es in der Quantenphysik einige Dinge die super in die Theorie passen und von der Wissenschaft nach aktuellem Stand nicht wirklich erklärbar sind. Außerdem hat ja bis heute jede Generation von sich behauptet die Wahrheit gepachtet zu haben bis sie eines besseren belehrt wurde, warum sollte das also in dieser Generation anders sein?

Ich beschloss also meine ganz eigenen Feldstudien zu machen und da kam es mir wohl zu hilfe, dass ich zwar nicht alles glaube, aber grundsätzlich auch nichts ausschließe bis ich mir mein eigenes Urteil gebildet habe und rückblickend ist mir schon in den letzten zwei Jahren so manch „seltsamer Zufall“ unter gekommen, der wiederum gut in die Theorie paßte. Während ich also weiterhin Bücher zu dem Thema hörte und mit anderen Menschen über das Thema diskutierte begann ich also meine ersten Versuche und was ich dabei erlebt habe und noch erleben werde, werde ich in den nächsten Wochen hier mit Euch teilen.

Der Fokus – Schlüssel zu Deinem Schicksal!

Ist Dir schon mal aufgefallen, zumindest wenn Du in einer kleinen Stadt wohnst oder in einer nicht all zu großen Firma arbeitest, dass Du jemanden noch nie gesehen haben kannst, obwohl er schon ewig dort lebt oder in der Firma arbeitet, doch kaum hast Du die Person kennen gelernt läuft sie Dir scheinbar andauerd über den Weg?

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit heist es. Oft im Leben ist es aber so, dass unsere Aufmerksamkeit gerade auf Dingen liegt die wir eigentlich gar nicht wollen. Das blöde daran ist zum einen diese schlechte Energie zieht uns runter und wie bei der Person sehen wir plötzlich überall Probleme. Es scheint dann oft so, als würde es immer schlimmer und als gäbe es keinen Ausweg, dabei ist die Lösung tatsächlich so einfach wie es klingt.

Verändere den Fokus!

Wenn Du überall nur Probleme siehst, es Dir schlecht geht und die Welt sich gegen Dich verschworen zu haben scheint, dann liegt Dein Fokus offensichtlich auf all dem was Du eigentlich nicht willst. Die Dinge die Dich runter ziehen sind da, keine Frage, aber es liegt tatsächlich bei Dir den Fokus zu ändern. Und natürlich verschwinden die Probleme nicht, darum geht es auch garnicht.

Es geht schlicht und ergreifend darum Deinen Blick zu verändern. Stell Dir vor Du wärst in einem Tunnel. Am Ende des Tunnels ist ein Licht, dieses Licht ist IMMER da! Nun stehst Du aber vor der Wand und siehst nur die Dunkelheit, denn Dein Blick ist weg von dem Licht auf die Dunkelheit im Tunnel gerichtet, klar findest Du so den Ausgang nicht. Du stehst da und zelebrierst geradezu die Dunkelheit, Du ignorierst das Licht und zweifelst vielleicht sogar daran, dass es existiert, aber das liegt nicht daran, dass das Licht nicht da ist, Du schaust nur nicht hin.

Um Dein Schicksal nun in die eigenen Hände zu nehmen, musst Du lediglich Deinen Fokus ändern. Finde die Dinge in Deinem Leben, egal wie klein und unbedeutend sie erscheinen, die Gut oder schön sind. Sei es ein schöner Moment, eine Blume, ein Ausblick, ein…ganz egal, es gibt immer etwas gutes, Du musst nur hin schauen und ja, am Anfang ist das schwer, denn Du bist gewohnt im Schatten zu leben, Du bist es einfach gewohnt nach Hiobsbotschaften ausschau zu halten und es ist völlig normal, dass Du das nicht gleich abschalten kannst, darum braucht das seine Zeit, aber Du kannst JETZT damit anfangen.

Wenn Du heute Abend ins Bett gehst, lass den Tag revue passieren und denk intensiv darüber nach, was es gutes gab, egal wie klein, egal wie scheinbar unbedeutend und sei dankbar dafür, denn das ist das Licht am Ende des Tunnels. Und am neuen Tag schau Dich aufmerksam um, such ganz bewusst nach schönen Dingen, erinnere Dich immer wieder daran, dass Du jetzt mehr auf die schönen Dinge achten möchtest und versuche nicht zu viel, solch eine Veränderung braucht RICHTIG ZEIT!! Aber es lohnt sich.

Am Anfang kann es sein, dass Dein Verstand immer wieder dazwischen funkt. Sich öfters beschwert, dass das alles Blödsinn ist und Dir erklären will warum alles doch schlecht ist, ABER hör ihm nicht zu! Du hast Dich entschieden Dein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, da muss Dein Verstand jetzt durch ;). Nutze seinen Widerstand und erinnere Dich einfach jedes mal, wenn „er“ stänkert, dass Du lieber an was schönes denken magst und erinnere Dich an etwas schönes, von Heute oder Gestern ist erst mal egal. Du wirst sehen, mit der Zeit wird dieser Widerstand schwächer, mit der Zeit wird es leichter die schönen Dinge zu sehen und nach und nach laufen Dir immer mehr schöne Dinge über den Weg. Aber gaaanz wichtig – lass Dir Zeit, es darf Dir auch mal schlecht gehen, es darf auch mal schlechte Tage geben, wo man so garnix gutes findet, das ist normal und kein Hinweis darauf das der Tunnel kein Ende hat. Das Licht ist da – ist es IMMER, lass Dir Zeit und Du kommst ihm Schritt für Schritt näher, doch das wirst Du mir jetzt leider mal glauben müssen ;).

 

Das entscheidende Wort wirklich Dein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.

Ich habe wie die meisten Menschen oft davon geträumt mein Schicksal zu ändern…naja genau genommen habe ich eher mit meinem Schicksal gehadert, aber dazu kommen wir ein andermal. Ich hatte und habe viele Träume und Vorstellungen wie mein Leben sein könnte, doch viele Jahre ist nichts passiert und das, weil ich das entscheidende Wort außer Acht gelassen habe – JETZT.

Ja, es ist wirklich so einfach. Genau wie die meisten Menschen hatte ich große Träume und Pläne, aber all diese Pläne lagen immer in der Zukunft, gaaanz weit weg. Ich hatte wirklich vor sie zu verwirklichen, aber zuerst musste noch dies oder jenes stimmen, ich wollte zunächst dies oder das erreichen. Ich weiß nicht ob es Faulheit oder die Angst vor dem Scheitern war, aber letztlich habe ich immer alles so lange vor mir her geschoben bis „plötzlich“ Jahre vergangen waren und noch immer hatte ich rein gar nichts erreicht.

Auch diesen Blog würde es wohl noch lange nicht geben wenn es seiner Zeit nur nach mir gegangen wäre, denn ich wollte den Blop ganz perfekt starten, alles sollte einschlagen wie ein Hammer, das Design die Ideen alles und dann war da noch die Sorge ob ich den Blog überhaupt am Leben halten konnte neben der Arbeit und das alles hielt mich davon ab ihn zu beginnen.

Glücklicherweise stieß ich eines Tages auf eine Gruppe in Facebook und dort ging es genau um das Thema und im Gespräch sagte man mir immer wieder ich solle nicht auf den richtigen Moment warten, denn der würde eh nie kommen. Ich entschied also gegen alle „Vernunft“ (so dachte ich damals) diesen Blog einfach zu starten, genau so unperfekt wie er heute im Mai 2015 noch ist. Das Design ist noch ein Standarttheme, die Texte alle nicht korrekturgelesen und dennoch schreibe ich heute schon wieder einen Blogeintrag und ich blicke stur und zuversichtlich in die Zukunft, denn zumindest existiert der Blog schon. Klar er ist lange nicht so perfekt wie ich es gerne gehabt hätte und vielleicht hätte ich viel mehr erreichen können, aber er würde wohl immer noch nicht existieren und somit ist mein unperfekter Blog doch 1000 mal besser as ein nicht existenter perfekter Blog ;).

Darum ist der beste Rat den ich jedem von Euch geben kann. Wenn Ihr Euer Schicksal in die eigenen Hände nehmen wollt, dann macht bitte keine Pläne, sondern beginnt JETZT mit dem ersten Schritt. Es spielt überhaupt keine Rolle wie klein dieser Schritt ist und wie unperfekt, aber geht ihn – JETZT und wartet nicht auf den richtigen Moment, denn der wird entweder garnicht erst kommen oder zumindest viel zu spät und ihr verliert wertvolle Zeit.

Also, Ihr wollt Euer Schicksal in die eigenen Hände nehmen? Dann tut das:

JETZT!!

Wie ich 84kg verlor

Mein Leben lang habe ich alle möglichen Diäten gemacht und fast immer das gleiche Ergebnis. Entweder hat es langfristig garnix gebracht oder am Ende hatte ich mehr drauf als vorher, und das hatte vielfältige Gründe. Zuerst einmal musste ich meinen Weg finden und so fand ich zum einen Meine 10 Weisheiten zum Abnehmen und ich fand heraus, dass Low Carb für mich am besten funktioniert, denn ich konnte genussvoll essen und satt werden und dennoch ab nehmen.

Ich stand irgendwann vor der Entscheidung, entweder so weiter zu machen wie zuvor und als mein Bruder Diabetis bekam, meine Mutter und mein Vater hatten sie schon, war klar, dass es auch bei mir nur eine Frage der Zeit war. Oder eben einen neuen Weg zu finden und da fiel mir das Buch von Atkins in die Hand und was ich da las, klang zum ersten mal echt vernünftig, vor allem der Abschnitt mit dem Abnehmwiderstand, von dem sonst nie jemand was gesagt hatte in all den anderen Diäten/Ernährungsformen, was ich aber mein Leben lang erlebt hatte und so stellte sich auch recht schnell heraus, dass ich den höchsten Abnehmwiderstand hatte und so Phase 1 auch schon die Endphase für mich war, eigentlich muss man das nur 2 Wochen lang am Anfang machen. Für mich hieß es also für die nächsten Jahre nur 20 Kh. am Tag, dafür funktionierte es und das eben nicht nur für ein paar Tage, sondern anhaltend und wenn ich mal einen Einbruch hatte, was gerne mal zu den Urlauben passierte, dann konnte ich mich wenigstens darauf verlassen, dass ich gleich nach dem Urlaub wieder weiter machen konnte und es weiter bergab ging (mit dem Gewicht 😉 ).

Vor allem lernte ich wie man leckere Sachen so macht, dass sie wenig Kohlenhydrate enthalten und doch trotzdem super lecker sind. Ok, zugegeben, gesund ist anders, aber wenn ich bedenke wie ich mich vorher ernährt habe, war mein neuer Weg immer noch deutlich besser.

Einen Zahn muss ich leider allen ziehen, die glauben, man könne jetzt einfach kurz mal was machen, abnehmen und dann einfach so weiter machen wie zuvor. Warum das keine gute Idee ist, kannst Du hier nachlesen – Die 11 größten Stolpersteine beim Abnehmen.

Nachdem ich mich also wirklich von Herzen entschieden hatte das durch zu ziehen ging es noch um das wie. Mir war klar, dass ich wenn ich mich mit viel Fett ernähre, musste ich auch Sport treiben um die Gefäße ordentlich durch zu pusten ;). Als fauler Mensch und überzeugte Couchpotato musste ich mich nun zuerst einmal damit anfreunden und einen Weg finden wie ich das dann auch durch halte – Wie ich als Couchpotato zum Sport fand.

Ich setze mir also zunächst einmal nur das Ziel die ersten Zwei Wochen durch zu halten und als das Geschafft war liebäugelte ich nur damit unter 150 zu kommen usw. Schritt für Schritt setzte ich mir immer nur erreichbare Ziele, machte jeden Tag nur ein bisschen Sport, aber steigerte dessen Intensität langsam und hörte dabei einfach nur auf meinen Körper. Ich ließ mir die Zeit die es brauchte und das motivierte ungemein.

Ich trickste wo es nur ging, aber damit meine ich nur, ich fand neue Wege leckere Dinge zu erschaffen die ich vermisste und schaffte es so den Genuss, der mir ja das wichtigste beim Essen ist, am Leben zu halten und mich selbst so immer wieder zu motivieren. Denn für mich war das schlimmste am Abnehmen immer – Dinge zu essen die ich nicht mag, zu Zeiten zu essen wenn ich nicht mag und zu Hungern. Dieses mal jedoch verzichtete ich immer dann auf Essen, wenn ich es nicht brauchte und es nicht genießen konnte, auch gegen jede Regel. So kam es dann nämlich, dass ich erst Nach der Arbeit das erste mal as.

Vor der arbeit war ich zu Müde und hatte zu wenig Zeit, während der arbeit konnte ich das Essen nicht genießen und so blieb eben nur das Essen nach der Arbeit übrig und die so gesparten Kalorien konnte ich in zwei fulminante lekere Speisen am Abend umsetzen – perfekt.

Ich will an dieser Stelle noch mal betonen, dass Jeder SEINEN Weg finden soll und nicht meinen. Für mich war dieser Weg perfekt, denn ich habe Morgends einfach noch keinen Hunger aber Abends um so mehr.

Jetzt musste ich eigentlich nicht mehr machen als durch halten. Einfach stur immer weiter machen, auch wenn ich mir zum Geburtstag und Weihnachten immer kleine Sünden erlaubte, kehrte ich danach immer wieder zurück und gleichte die Folgen meiner Sünden sofort wieder aus. Naja, es dauerte schon etwas länger, denn Sünden schlagen gerne mal in ein paar Tagen mehrere Kilo an und die wieder los zu werden dauert dann Wochen, aber es geht, wenn man dran bleibt und sich nicht von Plateaus auf halten oder entmutigen läßt.

Du willst doch nur geliebt werden?

Jeder Mensch hat diesen Gedanken und doch scheint es für Dich so, als wäre dieser Wunsch unerfüllbar? Dann könnte es schlicht daran liegen, dass Du am falschen Ort suchst. Liebe ist überall, Du musst sie nicht verdienen, Du kannst lediglich Dein Herz öffnen. Doch was jetzt so leicht dahin gesagt erscheint, ist es keineswegs, denn wir alle haben uns einen Schutzpanzer angelegt. Stell Dir doch einfach mal folgende Frage – bemisst Du der Liebe von und zu anderen einen höheren Stellenwert bei als die von und zu Dir selbst?

Wenn Du die Frage mit Ja, beantwortet hast, dann hast Du warscheinlich auch schon den Schlüssel gefunden. Du suchst etwas im Außen, was Du Dir selbst im Innen verwehrst.

Wenn Du also einfach nur geliebt werden willst, dann fang zu allererst einmal mit Dir selbst an und Du wirst sehen, sobald Du Dich wirklich an nimmst und liebst für den Menschen der Du wirklich bist, wirst Du nicht nur ein ganz neues Gefühl von Wertschätzung und geliebt fühlen haben, Du wirst auch viel mehr Menschen in Dein Leben ziehen die Dich wirklich genau so bedingungslos lieben wie Du es dann selbst schon tust.

Und was noch wichtiger ist – weil Du dann Deinen eigenen Wert und Deine Wertschäzung für Dich selbst erkannt hast, wirst Du diese Liebe auch viel leichter an nehmen können, denn dann weißt Du, dass Du sie verdienst.

Beiträge zu dem Thema die Dich auch interessieren könnten:

Wie ich meinen selbstwert erkannte.

Wie ich zur Selbstliebe fand.

Die 11 größten Stolpersteine beim Abnehmen

1.  Nur abnehmen reicht nicht!

Einer meiner größten Fehler früher war, dass ich glaubte einfach eine Diät so lange zu machen, bis ich das Gewicht verloren bzw. mein Wunschgewicht erreicht hatte und dann einfach wieder so weiter machen zu können wie zuvor. Das kann aus einigen Gründen nicht funktionieren, die ich im folgenden noch nenne. Tatsächlich fängt der Spannende Teil erst an, wenn Du Dein ziel erreicht hast.

2. Diäten sind scheiße!

Ich definiere hier eine Diät als zeitlich begrenzte Ernährungsveränderung. Wenn Du wiklich Gewicht verlieren und auf Dauer halten willst, dann kommst Du nicht drum rum Deine Ernährung grundsätzlich um zu stellen.

3. Mach nix, was Du nicht durch halten kannst!

Einer der wichtigsten Stolpersteine für mich war, dass ich Diäten gemacht habe in denen ich furchtbar gelitten habe. Ich habe Sachen gegessen die ich nicht mag, habe gehungert ich habe es mit Sport übertrieben, denn schließlich sollte das ganze ja nur einen kurzen Zeitraum dauern und genau da liegt die Falle. Natürlich ist eine Ernährungsumstellung am Anfang schwierig und sie darf auch etwas strenger aus fallen als später, denn man will ja Gewicht verlieren. Aber unterm strich, solltest Du eine Ernährungsform finden, die Dir schmeckt, satt macht und die Du in abgeschwächter Form Dein Leben lang durch halten kannst.

4. Sei blos nicht so streng!!

Ich hab an anderer Stelle ja schon erwähnt, dass Dein innerer Schweinehund alles torpedieren kann, wenn Du ihn immer beherrschen willst. Er kann Dir aber auch helfen, wenn Du Dir mal die Mühe machst auf ihn zu hören. Bleib sein Boss, aber erlaube ihm hier und da auch mal ein wenig Ausgang, dann könnt ihr gemeinsam alles schaffen. Das soll nix anderes heißen, als dass Du zwar Dein Ziel stets im Auge behälst, Dir aber hier und da auch mal eine Sünde verzeihst/Genehmigst, mit den Konsequenzen, die nunmal dazu gehören.

5. Berg und Tal und Durst Strecken gehören dazu

Ein erfolgreicher Gewichtsverlust, zeichnet sich nicht dadurch aus, dass man andauernd Gewicht verliert, sondern dadurch, dass man am Ende Gewicht verloren hat und das auch auf lange Sicht hält. Durststrecken gehören zu jeder Abnahme dazu, manchmal tut sich Wochenlang nix, aber wenn man sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen läßt und durch hält, bleibt man am Ende der Sieger. Das selbe gilt eben auch für Täler. Nicht entmutigen lassen, sondern weiter machen. Ich nehme auch heute immer mal zu, aber dann konzentriere ich mich eben wieder auf meine Ernährung, bis dieses Tal überwunden ist.

6. Einmal Dick immer Dick?

Naja, ganz falsch ist das nicht, ABER wenn Du diesen Hinweis beherzigst und wirklich für Dich realisierst, dann kannst Du aus diesem Teufelskreis raus. Dummerweise verschwinden Fettzellen nicht so leicht wie man sie bekommt. Einmal eingelagerte Fettzellen schrumpfen nur, bleiben aber erhalten und sobald die Möglichkeit besteht wachsen sie um so schneller wieder. Es ist daher kein Wunder, dass Menschen die einmal schwer übergewichtig waren schneller wieder zu nehmen wie andere Menschen. Um aus diesem Teufelskreis zu entfliehen musst Du Dir lediglich bewusst machen, dass Du nie wieder „einfach nur essen“ darfst ohne darauf zu achten. Du musst nicht Dein Leben lang hungern und auch nicht Dein Leben lang diäten, aber Du musst immer darauf achten was, wie viel und wann Du isst und ob Dein Körper wieder wächst.

7. Vergiss Dein Gewicht nicht!

Ein anderer wichtiger Stolperstein ist so fieß, weil er so unscheinbar ist und wird schlimmer je mehr Gewicht Du verlierst. Mach Dir bewusst, dass ein Körper mit mehr Gewicht auch mehr Kalorien pro Tag verbrennt. Es ist ja ansich auch ganz logisch, weil man weniger Gewicht mit sich herum schleppt, verbraucht man eben auch weniger Kalorien. Isst man jetzt aber aus reiner Gewohnheit die gleichen Mengen wie vorher (und hier sei mal gesagt, das hat überhaupt nix mit „fressen“ zu tun, der Körper verlangt aufgrund höheren Energiebedarfs ja auch nach mehr Kalorien!), dann nimmt man trotz umgestellter Ernährung ggf. trotzdem zu. Sei Dir also einfach Deines neues Gewichtes und des damit verbundenen Energiebedarfs bewusst, dann geht das.

8. Älter = Schwerer

Ja, auch das stimmt leider, bzw. ist nicht ganz falsch, wenn Du mals wieder etwas nicht beachtest. Tatsache ist, das ab einem gewissen Alter der Körper kontinuierlich Muskeln ab baut und mehr Fett einlagert und dadurch der Energiebedarf bei gleichem Gewicht kontinuierlich sinkt. Nun hat man entweder die Wahl weniger zu essen oder mehr sport zu treiben, hierbei geht es um ca. 10-20%…oder eben etwas zu zu nehmen, auch das kann man überleben ;).

9. Übertreibs nicht mit dem Sport!

Ich habe es viele Jahre lang gerade mit dem Sport total übertrieben. Ja, ich weiß, das klingt total unglaubwürdig bei einem 164kg Mann, aber tatsächlich war es so. In jeder Diät habe ich mich selbst übertroffen und trainiert bis es mir aus den Ohren raus kam, nur um dann nach der Diät alles wieder zunichte zu machen, weil neben der gleichen Ernährung von früher auch die Sport zum Ursprung zurück kehrte also wenig (nicht nichts, aber wenig). Als ich mich dann mit meinem inneren Schweinehund versöhnt habe und statt dessen regelmäßig, dafür weniger Sport machte blieb der Erfolg auch langfristig und ich konnte die Intensität stetig steigern und so langsam wuchs auch die Lust auf Bewegung.

10. Kleine Ziele und lass Dir Zeit

Als nächstes solltest Du Deine Ziele nie zu hoch stecken. Ein Ziel dass Du nicht erreichst behindert Dich oder verhindert sogar, dass Du es je erreichst. Ein kleines Ziel und sei es noch so klein, ermutigt und beflügelt Dich und kann ja Problemlos erweitert werden biss Du das gleiche große Ziel erreicht hast. Und das gleiche gilt eben auch für die Zeit. Wie lange hat es gedauert bis Du Dein Gewicht erreicht hattest, aber den Körper dann in ein paar Wochen zwingen zu wollen es wieder zu verlieren, sorgt nur all zu oft dafür, dass der gesammte Versuch scheitert.

11. Versuch es nicht – mach es oder lass es!

Tatsächlich was dies meine aller größte Hürde, denn oft habe ich nicht wirklich dahinter gestanden und sozusagen ohne große Motivation „versucht“ ab zu nehmen. Man darf aber die psychologische Komponente beim Abnehmen auf garkeinen Fall vergessen, denn das versuchen beinhaltet schon das unausgesprochene Versagen. Erst als ich es nicht mehr versucht habe, sondern entschieden habe es zu machen, stand das Versagen gar nicht mehr auf dem Plan und es fiel mir so deutlich leichter durch zu halten. Wenn Du also merkst, dass Du nicht wirklich dahinter stehst, dann lass es lieber oder finde heraus warum das so ist. Abnehmen ist nicht immer die beste Lösung, Akzeptanz kann besser sein, als der Xte gescheiterte Versuch, der Dein Gewicht nur noch höher treibt. Ich fand den Entschluss tatsächlich auch erst als ich eigentlich Akzeptiert hatte Dick zu sein, ich wollte ja ursprünglich nur der Diabetis entgehen.