Traumforschung erste Schritte

Vor kurzem habe ich ein spannendes Thema für mich wieder entdeckt – den Klartraum oder luszides Träumen.

Denn es ist tatsächlich möglich die Regie von träumen selbst zu übernehmen und selbst zu entscheiden wovon man träumen möchte. Das das geht habe ich vor einigen Jahren schon heraus gefunden, aber ich war nicht motiviert genug um nach dem ersten Scheitern weiter zu machen und dabei war dieses Scheitern in wirklichkeit ein Erfolg. Denn ich hatte wochenlang geübt und war in einem Traum aufgewacht, aber weil ich mich darüber so euphorisch gefreut hab, wachte ich auf und war zum einen begeistert, zum anderen aber auch enttäuscht und irgendwie verlor ich das Thema dann auch den Augen.

Nun bin ich also mal wieder darüber gestolpert und habe beschlossen meine persönliche Traumforschung neu zu starten und Euch mit zu nehmen. Vor knapp einer Woche habe ich nun damit angefangen meine realität täglich mehrmals zu hinterfragen und sogenannte Realitätschecks zu machen und das hat einen einfachen Grund.

Wenn man träumt scheint ja alles wie immer zu sein und man verhält sich ganz normal, schließlich erinnert man sich gar nicht eingeschlafen zu sein und glaubt der Traum sei die Realität und darum läuft der Traum auch genau so ab, wie er abläuft. Mein allererstes Problem war und ist, dass ich mich eigentlich fast nie an meine Träume erinnere. Ich habe einen schlechten Traumfokus. Und selbst wenn ich mich mal erinnere verschwindet der Traum binnen weniger Sekunden wieder aus meinem Kopf.

Es gibt also nun 4 Dinge die ich zunächst konsequent machen muss um überhaupt eine Basis zu schaffen um Klarträumen zu können, oder besser gesagt Klarträumen zu provozieren, denn wenn Du schon mal in einem Traum dachtest, „hey das ist doch ein Traum“ dann hast Du in diesem Moment klargeträumt. Passiert also auch schon mal ohne Training, aber mit, kann man es besser provozieren und dadurch häufiger erleben.

Schritt 1 Traumfokus

Dieser Teil ist der einfachste. Man muss sich mehr mit Träumen beschäftigen, ihnen einen höheren Stellenwert geben und auch ganz bewusst mehr Zeit investieren, damit auch das Unterbewusstsein einen stärkeren Fokus auf das Träumen ansich setzt.

Schritt 2 Traumerinnerung

Hier wird es schon kniffliger, denn ohne dass man sich an Träume erinnert, kann man ja auch schlecht üben sich an Träume zu erinnern, gell. Hier bedarf es schlicht ein wenig Gedult, denn wenn man den Traumfokus steigert, wird man auch öfters die Chance bekommen sich zu erinnern und das zu üben. Ich mache das ja noch keine Woche und hatte heute morgen seit Ewigkeiten das erste mal wieder die Chance, noch hab ich es aber nicht wirklich geschafft, muss das also weiter üben. Zum üben dazu gehört es ein Traumtagebuch zu führen und ich geb zu, damit tuh ich mich noch ein wenig schwer ;).

Schritt 3 Kritisches Bewustsein

Als nächstes muss man seine Sicht auf die Realität ein bisschen verändern. Aber nicht viel. Man muss sich lediglich angewöhnen die Realität mehrmals am Tag ernsthaft zu hinterfragen, denn wie gesagt, im Traum glaubt man ja auch es wäre echt. Das ist deshalb so wichtig, da das Unterbewusstsein Dich sonst austricksen kann und die RC’s nicht funktionieren. Erwarte also auch am Tag, dass der RC positiv aus fällt und Du in wirklichkeit träumst.

Schritt 4 Realitätschecks (kurz RC’s)

Wichtig ist immer, dass man sich vorstellt, dass das gerade ein Traum ist und das der RC deshalb auch positiv aus fällt, man also z.B. durch die geschlossene Nase atmen kann oder seinen Fingen durch Dinge durchstecken kann, oder in der Luft schweben kann. Das ist so wichtig, weil das nunmal im Traum geht, doch wenn man alles immer gleich macht, also in der Realität und im Traum, dann wird man im Traum auch erwarten, dass es nicht geht, wenn man das in der Realität nie geübt hat (an zu nehmen dass es geht). Hier gibt es ziemlich viele. Alle auf zu zählen klappt schon deshalb nicht, weil ich nicht alle kenne, aber hier ein paar die ich kenne :

  • Nasen RC

Man hält sich die Nase zu, schließt den Mund und versucht ein oder aus zu atmen, denn im Traum geht das auch mit geschlossenem Mund, da der echte Mund ja offen ist.

  • Hand RC

Man zählt alle Finger durch und schaut sie sich ganz bewusst an. Wenn man nicht zu viele oder zu wenige oder verbogene hat, dann ist es kein Traum.

  • Durchbohr RC

Man versucht mit einem Finger einen festen Gegenstand oder die andere Hand zu durchbohren. Wenn das geht, hat man den Traum durchschaut.

  • Schwerkraft RC

Entweder springt man selbst oder wirft etwas hoch und schaut ob es in der Luft stehen bleibt oder langsamer sinkt als normal.

  • Bewegungs RC

Man dreht schnell den Kopf und achtet darauf, ob sich die Umgebung weiter dreht wenn der Kopf angehalten hat.

  • Erinnerungs RC

Man versucht die letzten Stunden revue passieren zu lassen und erinnert sich kurz daran, was man alles gemacht hat und wo man gerade her kommt. Im Traum klappt das nämlich nicht, da man ja nirgends war vorher, sondern am schlafen ist.

So und mit diesen Schritten habe ich nun die Basis geschaffen mit der ich Klarträumen werde und was in den nächsten Wochen daraus wird, werde ich Euch hier mit teilen.

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