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Zweiter Luszider Traum – Next Level

Also is jetzt ein bisschen schwer zu erklären, aber ich hatte meinen zweiten richtigen Klartraum und es lief deutlich besser, dummerweise habe ich einen kl. Fehler gemacht, weshalb ich den Traum fast wieder komplett vergessen hätte und er ist nur noch Bruchstückhaft vorhanden, hauptsächlich die Gefühle und Empfindungen sind ganz klar.

Zunächst war es diesmal kein Alptraum. Ich war irgendwo im Wald unterwegs, auf dem Weg irgendwo hin und es war ein schöner sonniger Tag. Könnte sein, dass ich auf Fototour und nun wieder auf dem Heimweg war. Plötzlich kam ich auf die Idee es könnte ja auch ein Traum sein und der Heimweg wäre so viel bequemer, wenn es einer wäre. Kaum war der Gedanke da, war mir auch schon bewusst zu träumen.

Ich hatte mir für den nächsten Traum, vor allem anderen, vorgenommen etwas entspannter zu bleiben und mir ganz bewust Zeit zu lassen, damit ich nicht vor lauter aufregung aufwachen würde und das klappte auch soweit, der Gedanke ruhig zu bleiben war präsent und ich entschied, ganz entspannt nach Hause zu fliegen und weil ich schon öfters (in Nicht-Klarträumen) geflogen bin, fiel mir das auch jetzt recht leicht….naja, zumindest das abheben, danach war es in der Tat nicht so einfach. Es war ein absolut himmlisches Gefühl, aber es war auch schwierig in der Luft zu bleiben.

Irgendwie bin ich dann langsam, kaum merklich ins Wache abgedriftet, ich merkte wie mein Traum schwächer wurde und ich mich wieder im Bett liegend wahr nahm…allerdings war ich noch nicht bereit, wach zu werden und wollte zurück in den Traum. Ich bin dann zwar auch wieder eingeschlafen, aber eben nicht zurück in den Traum, sondern einen traumlosen Schlaf, zumindest kann ich mich an nichts erinnern und dadurch, dass ich nicht zugelassen hab, gleich nach dem Traum wach zu werden und die Erinnerung fest zu halten, ist sie nur noch seeehr verschwommen und fast hätte ich es komplett vergessen.

Glücklicherweise ist das Klarträumen ansich für mich noch so spannend und beflügelnd, dass es mich wirklich aufwühlt und somit besondere Resoucen frei gibt, damit ich vergessliches Kerlchen mich an diese Highlights erinnere. Ich bin schon mächtig gespannt auf den nächsten Klartraum, immerhin hat es bis zum ersten Klartraum fast ein halbes Jahr gedauert und diesmal dauerte es nur 23 Tage. Das motiviert auf jeden Fall!

Ganz liebe Grüße

Erster Luszider Traum – YEAH!

Endlich! Lang, lang ist’s her, seit ich mein erstes Post zum Klarträumen hier geschrieben hab und die Euphorie vom Anfang war dann auch schnell verflogen und mit Ihr auch die Motivation. Wie damals schon, also vor ein paar Jahren, als ich es zum ersten Mal mit dem Klarträumen versucht hatte und nach monatelangem Training nur einen Wimpernschlag bewusst im Traum verweilen konnte, nachdem ich aufgewacht war.

So gesehen war das nun natürlich, so ganz genau genommen, nicht mein allererster Klartraum, zugegeben, aber da er länger als nur einen Wimpernschlag andauerte, wenn auch nicht wirklich bedeutend länger und es der erste ist, seit ich das Klarträumen im Blog zum Thema gemacht habe, finde ich es durchaus angemessen ihn als den ersten richtigen Klartraum würdig zu feiern. Ich bin davon noch ganz gepusht und da heut Sonntag ist, hab ich sogar die Zeit das gleich im Blog mit frischem Geist und frischer Erinnerung nieder zu schreiben.

Erst mal vorweg, denn ich weiß nicht ob das wichtig ist, ein klein wenig die Vorgeschichte:

Ich war gestern unterwegs und bin ungewöhnlich früh, schon um 24 Uhr ins Bett gegangen und hab nur bis knapp 7 Uhr geschlafen. Normalerweise reicht das kein bisschen aus, aber ich konnte auch nicht mehr einschlafen und hab erst mal ordentlich gefrühstückt und dabei einen guten Film im Heimkino geschaut. Danach war ich auf allen Ebenen zufrieden, satt und glücklich 🙂 …..und müde. Der Schlaf der noch fehlte rief jetzt nach mir und ich wir nur zu bereit ihm nach zu geben. Also drehte ich mich auf die Seite und versuchte zu schlafen …und begann zu träumen….

Im Traum war es mitten in der Nacht, draußen tobte ein stürmiges Gewitter. Ich wachte im Bett liegend auf und war sicher, am Morgen zur Arbeit zu müssen. Das Zimmer war völlig anders, was mir allerdings überhaupt nicht seltsam vor kam. Es war eine Mischung aus meinem Jugendzimmer, meinem jetzigen Schlafzimmer und einem Hotelzimmer. Das Bett in dem ich lag war aus meinem jetzigen Schlafzimmer, ein großes altes Doppelbett wo ich auf der rechten Seite liege und die linke Seite meist als Ablage für alles Mögliche verwende. Schräg gegenüber an der Wand stand wie früher in meinem Jugendzimmer ein Tisch mit meinem Computer…auch der von früher und der war an, nichts ungewöhnliches für mich, aber dennoch stimmte irgendwas mit dem Computer nicht. Etwas das mich nervte, aber nicht genug um auf zu stehen. Ich dachte noch, „ne, ich muss morgen zur Arbeit“ und drehte mich wieder auf die Seite.

Aber dieses „Etwas“ das ich leider gar nicht greifen kann lies mich nicht los und ich drehte mich wieder zur Seite und sah zum Computer, da fiel mir auf, das zwar der Monitor an war und auch darauf etwas zu sehen war, aber der Computer stand auf meinem Bett und von der Tatsache mal abgesehen, dass der Monitor schwarz sein müsste wenn der Computer nicht angeschlossen war, hatte ich ihn nicht aufs Bett getan und da war er eben auch noch nicht. Ich beschloss interessanterweise sofort, dass es vielleicht ein Geist sein könne oder Dämon, der mich heimsucht und mal von der durchaus berechtigten Angst die das auslöste und mich zum aufstehen bewegte, stand aber auch sofort fest, was ich machen müsste.

Ich rief also Gott an und beschloss einen Exorzismus durchzuführen. Natürlich ungelernt und nur mit der mir innewohnenden Kraft, Glaube und Macht. Und hey, es war ne coole Show, allerdings war es noch nicht vorbei. Das Gefühl, dass etwas nicht stimmt war noch da und ich beschloss auf den Flur zu gehen, wo es auch eins A noch so aus sah wie zu der Zeit, als ich ein Jugendlicher war. Ich sollte zum Verständnis, vielleicht noch dazu erklären, dass ich im selben Haus, im selben Stockwerk wohne, nur dass das Stockwerk heute meine Wohnung ist in dem früher mein Kinderzimmer war.
An dieser Stelle, im Flur meiner Kindheit stehend, kam mir dann auch die Idee, mich evtl. in einem Traum zu befinden und es einfach mal mit dem Atemtest/Nasentest zu prüfen. Zuerst machte ich es falsch indem ich nur ein Nasenloch zu hielt, dann aber machte ich es richtig und stellte fest, dass ich noch immer atmen konnte und YEAH!!! ich erkannte mich in einem Traum zu befinden. Ich bestaunte erst mal kurz wie realistisch alles wirkte, aber wollte dann, da ich mich ja noch daran erinnerte wie schnell das letzte Mal der Traum zu Ende gewesen ist, nachdem ich im Traum erwacht war, schnell etwas Essen.
An dieser Stelle ist wohl die Info angebracht, dass ich aktuell noch immer LowCarb mache und unbedingt wissen wollte wie etwas im Traum schmeckt…so ohne Kalorien und Kohlenhydrate ^^. Ich rannte also zurück ins Schlafzimmer um mir einen Müsliriegel zu holen und obwohl mir jetzt wieder eingefallen ist, dass man sich ja bewusst Zeit lassen soll, im Traum war mir das nicht präsent und so hab ich mich vermutlich auch zum aufwachen gebracht, denn noch bevor ich den ersten Bissen nehmen konnte, wurde ich wieder wach.

Ein bisschen Schade ist auch noch, dass ich durch die Hektik möglicherweise auch noch ein interessantes Gespräch verpasst hab. Denn als ich wieder in den Raum zurück rannte, tauchte irgendwas vor mir auf. Ich dachte zuerst, passend zum Setting es wäre ein Geist. Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr sicher. In Eile und nun mit der Macht eines wachen Träumers versehen wischte ich die auftauchende Erscheinung mit einer Handbewegung weg und eilte statt dessen zum Müsliriegel anstatt zu sehen wer oder was es ist und vielleicht damit zu reden.

Aber gut, es war mein erster richtiger Wachtraum und da ist es ja normal, das alles nicht so glatt läuft ^^. Aber es hat mir neuen Aufwind gegeben. Ich hoffe nur es dauert nicht wieder 10 Monate bis zum nächsten Klartraum.

Ganz liebe Grüße

Der erste Monat Traumtraining

Heute ist schon fast der erste Monat Traumtraning rum. Wann immer möglich trage ich Träume in mein Traumbuch ein, aber so richtig oft und so richtig gut klappt das nicht. Selbst wenn ich mich bei geschlossenen Augen noch halbwegs erinnere verschwinden die Erinnerungen so wahnsinnig schnell, von Einzelheiten ganz zu schweigen. Ich tuh mich auch mächtig schwer damit die Realitätschecks regelmäßig zu machen, weil ich die andauernd vergesse. Da es bis jetzt noch keinen Erfolg gab schwindet so nach und nach die Motivation und ich erinnere mich wieder warum ich damals aufgehört habe. Aber bis auf weiteres bleibe ich am Ball und werde Veränderungen / Erfolge auch hier wieder posten.

Erste Woche Traumforschung

Nun ist also die erste Woche Training und Traumforschung rum und ich habe schon einiges geschafft. Ich mache fleißig reden Tag mehrmals meine Reality Checks, sage mir vor dem Einschlafen, dass ich mich an meine Träume erinnern will und wenn man bedenkt, dass ich mich vorher praktisch nie an meine Träume erinnert habe, also mal von echt fiesen Alpträumen die mich geweckt haben abgesehen, dann finde ich es schon erstaunlich dass ich mich mittlerweile schon an 4 Träume erinnert habe und das mit zunehmender Klarheit. Ok, das ist sicher noch ausbaufähig und einen Klartraum hatte ich auch noch nicht, aber ich stehe ja noch am Anfang und Gedult zahlt sich aus. Ich werde auch hier die Macht der kleinen Schritte nutzen. Für ein Traumtagebuch habe ich mir eine App auf dem Handy zugelegt und spreche meine Träume dann im Halbschlaf drauf. Mit der Traumdeutung tuh ich mich noch etwas schwer, aber das kommt schon alles noch. Für meinen ersten Klartraum habe ich mir auch erst mal nur eine Wahrnehmungsübung vorgenommen und bin wirklich mächtig gespannt wie sich der Traum an fühlen wird, wenn ich bewusst bin. Und wenn es soweit ist, dann werdet Ihr es hier lesen können :).

Bis bald

Traumforschung erste Schritte

Vor kurzem habe ich ein spannendes Thema für mich wieder entdeckt – den Klartraum oder luszides Träumen.

Denn es ist tatsächlich möglich die Regie von träumen selbst zu übernehmen und selbst zu entscheiden wovon man träumen möchte. Das das geht habe ich vor einigen Jahren schon heraus gefunden, aber ich war nicht motiviert genug um nach dem ersten Scheitern weiter zu machen und dabei war dieses Scheitern in wirklichkeit ein Erfolg. Denn ich hatte wochenlang geübt und war in einem Traum aufgewacht, aber weil ich mich darüber so euphorisch gefreut hab, wachte ich auf und war zum einen begeistert, zum anderen aber auch enttäuscht und irgendwie verlor ich das Thema dann auch den Augen.

Nun bin ich also mal wieder darüber gestolpert und habe beschlossen meine persönliche Traumforschung neu zu starten und Euch mit zu nehmen. Vor knapp einer Woche habe ich nun damit angefangen meine realität täglich mehrmals zu hinterfragen und sogenannte Realitätschecks zu machen und das hat einen einfachen Grund.

Wenn man träumt scheint ja alles wie immer zu sein und man verhält sich ganz normal, schließlich erinnert man sich gar nicht eingeschlafen zu sein und glaubt der Traum sei die Realität und darum läuft der Traum auch genau so ab, wie er abläuft. Mein allererstes Problem war und ist, dass ich mich eigentlich fast nie an meine Träume erinnere. Ich habe einen schlechten Traumfokus. Und selbst wenn ich mich mal erinnere verschwindet der Traum binnen weniger Sekunden wieder aus meinem Kopf.

Es gibt also nun 4 Dinge die ich zunächst konsequent machen muss um überhaupt eine Basis zu schaffen um Klarträumen zu können, oder besser gesagt Klarträumen zu provozieren, denn wenn Du schon mal in einem Traum dachtest, „hey das ist doch ein Traum“ dann hast Du in diesem Moment klargeträumt. Passiert also auch schon mal ohne Training, aber mit, kann man es besser provozieren und dadurch häufiger erleben.

Schritt 1 Traumfokus

Dieser Teil ist der einfachste. Man muss sich mehr mit Träumen beschäftigen, ihnen einen höheren Stellenwert geben und auch ganz bewusst mehr Zeit investieren, damit auch das Unterbewusstsein einen stärkeren Fokus auf das Träumen ansich setzt.

Schritt 2 Traumerinnerung

Hier wird es schon kniffliger, denn ohne dass man sich an Träume erinnert, kann man ja auch schlecht üben sich an Träume zu erinnern, gell. Hier bedarf es schlicht ein wenig Gedult, denn wenn man den Traumfokus steigert, wird man auch öfters die Chance bekommen sich zu erinnern und das zu üben. Ich mache das ja noch keine Woche und hatte heute morgen seit Ewigkeiten das erste mal wieder die Chance, noch hab ich es aber nicht wirklich geschafft, muss das also weiter üben. Zum üben dazu gehört es ein Traumtagebuch zu führen und ich geb zu, damit tuh ich mich noch ein wenig schwer ;).

Schritt 3 Kritisches Bewustsein

Als nächstes muss man seine Sicht auf die Realität ein bisschen verändern. Aber nicht viel. Man muss sich lediglich angewöhnen die Realität mehrmals am Tag ernsthaft zu hinterfragen, denn wie gesagt, im Traum glaubt man ja auch es wäre echt. Das ist deshalb so wichtig, da das Unterbewusstsein Dich sonst austricksen kann und die RC’s nicht funktionieren. Erwarte also auch am Tag, dass der RC positiv aus fällt und Du in wirklichkeit träumst.

Schritt 4 Realitätschecks (kurz RC’s)

Wichtig ist immer, dass man sich vorstellt, dass das gerade ein Traum ist und das der RC deshalb auch positiv aus fällt, man also z.B. durch die geschlossene Nase atmen kann oder seinen Fingen durch Dinge durchstecken kann, oder in der Luft schweben kann. Das ist so wichtig, weil das nunmal im Traum geht, doch wenn man alles immer gleich macht, also in der Realität und im Traum, dann wird man im Traum auch erwarten, dass es nicht geht, wenn man das in der Realität nie geübt hat (an zu nehmen dass es geht). Hier gibt es ziemlich viele. Alle auf zu zählen klappt schon deshalb nicht, weil ich nicht alle kenne, aber hier ein paar die ich kenne :

  • Nasen RC

Man hält sich die Nase zu, schließt den Mund und versucht ein oder aus zu atmen, denn im Traum geht das auch mit geschlossenem Mund, da der echte Mund ja offen ist.

  • Hand RC

Man zählt alle Finger durch und schaut sie sich ganz bewusst an. Wenn man nicht zu viele oder zu wenige oder verbogene hat, dann ist es kein Traum.

  • Durchbohr RC

Man versucht mit einem Finger einen festen Gegenstand oder die andere Hand zu durchbohren. Wenn das geht, hat man den Traum durchschaut.

  • Schwerkraft RC

Entweder springt man selbst oder wirft etwas hoch und schaut ob es in der Luft stehen bleibt oder langsamer sinkt als normal.

  • Bewegungs RC

Man dreht schnell den Kopf und achtet darauf, ob sich die Umgebung weiter dreht wenn der Kopf angehalten hat.

  • Erinnerungs RC

Man versucht die letzten Stunden revue passieren zu lassen und erinnert sich kurz daran, was man alles gemacht hat und wo man gerade her kommt. Im Traum klappt das nämlich nicht, da man ja nirgends war vorher, sondern am schlafen ist.

So und mit diesen Schritten habe ich nun die Basis geschaffen mit der ich Klarträumen werde und was in den nächsten Wochen daraus wird, werde ich Euch hier mit teilen.