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Der steinige Weg zum Erfolg

Ein paar Tage ist es jetzt her, dass ich so richtig durch gestartet bin, mit Webseite, Werbung, Gewinnspiel und so. Und schon recht schnell bemerkte ich, die unschöne Seite des „sich selbstständig machen“. Ich habe zwar das Glück, noch das Gehalt aus meinem Hauptberuf zu haben und hatte mir vorher schon überlegt, ob ich mit dem reduzierten Gehalt aus komme und das Geld ist es auch gar nicht. Es ist viel mehr dieses Gefühl von „das interessiert keinen“ :). Mir ist schon klar und ich habe auch ganz sicher keine Wunder erwartet, aber ich gebe zu, es trifft mich härter als erwartet, denn obwohl ich bei dem Gewinnspiel Preise im Wert von 900 Euro hatte und über 2000 Leute die Anzeige gesehen haben und ich auch zusätzlich dafür geworben habe, war die Resonanz gerade mal 5 Leute….. also 5 Leute die überhaupt auf das Gewinnspiel reagiert und mit gemacht haben, nicht etwa 5 Kunden ;).

Ich hab dann also das beste gemacht, was ich daraus machen konnte, hab jedem dieser tollen Menschen ihren Wunschgewinn geschenkt und das Gewinnspiel auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Und seit dem Start der Webseite hatte ich tatsächlich auch erst zwei Kundenanrufe.

Dann jedoch traf mich eine Sache völlig unvorbereitet und völlig unerwartet. Angst! Nicht etwa die Angst keine Aufträge zu bekommen und mit dem Gewerbe zu scheitern, das wäre ja naheliegend gewesen. Nein viel mehr war es die Angst vor Aufträgen und die Angst davor zu scheitern. Wahrscheinlich ist es keine all zu kluge Idee, das zu posten wo es dann jeder lesen und meine Qualifikation grundsätzlich in Frage zu stellen kann, aber ich glaube es ist wichtig auch diese Gedanken zu teilen und ich fühle mich am zuerst meiner Berufung verpflichtet.

Das aber ist auch einer der Punkte, der mich in diesem Zusammenhang verunsichert. Ich habe mir ja ganz bewusst vor genommen Dinge zu tun, die mich erfüllen und die ich mit Leidenschaft tue und nicht neben dem Beruf einen zweiten Beruf zu beginnen. Man sagt ja gerne, z.B. als Fotograf kann man durchaus manchmal schöne Sachen machen, aber das Tagesgeschäft ist eben Routine – „das ist halt so“. Aber muss das auch so sein? Muss man all die Dinge wie jeder andere machen um zu überleben und viel wichtiger – ist es die Sache dann noch wert?

Eine Sache habe ich in der kurzen Zeit als Gewerbetreibender schon gemerkt – ein Gewerbe ist verdammt viel Arbeit. Arbeit die keine sieht, keiner bezahlt und keiner honoriert. Klar, jetzt wo ich noch voller Elan und Motivation bin, mach ich das gerne und zähle auch die Stunden kaum, die ich nach der Arbeit noch dran hänge. Ich merke nur manchmal, dass ich schon lange nicht mehr richtig ausgespannt und abgeschaltet hab. Statt dessen dreht sich alles um mein Gewerbe. Ob ich an der Webseite arbeite, mich in irgendwelche Register eintrage, Unterlagen vom Amt bearbeite oder mich in Verwaltungsprogramme einarbeite, geht halt erst mal nicht anders, wenn man nix verdient ^^.

Es bleibt auf jeden Fall spannend und aufregend.

Und wie immer gilt, wenn Ihr dazu eine Meinung habt, Fragen habt, oder Tipps, oder Euch auf meine Kosten amüsieren wollt, tut Euch keinen Zwang an und schreibt es in die Kommentare 🙂

Liebe Grüße

Thomas

Der zweite Schritt zu meiner Berufung

Vor nun knapp 5 Tagen habe ich meine Webseite www.freiherr-von-boppard.de offiziell veröffentlicht und die Seite auf diversen Onlinediensten und Branchenverzeichnissen eingetragen. Noch ist es ruhig, aber das macht mir noch keine Sorgen, schließlich ist das Unternehmen ja noch sehr jung. Sorgen machen mir lediglich Handwerkskammer und Finanzamt, die jetzt schon Geld wollen, ohne dass ich auch nur einen Cent verdient hab, aber schauen wir mal weiter ;). Ich hab mir einen Stapel TShirts bestellt um immer schön beim einkaufen Werbung zu machen und werde mir die Tage auch noch ein paar Autoaufkleber zulegen, damit auch das Auto seinen teil zum Ganzen bei trägt ^^.

Morgen am 17.07.2016 startet dann mein großes Gewinnspiel mit haufenweise Preisen für jeden Geschmack im Wert von ca. 900 Euro und ich bin echt mächtig gespannt wie es läuft und ob der Beitrag fleißig geteilt wird, denn letztlich hängt davon ab ob genügend Leute aus dem Großraum Boppard auch davon erfahren und sich diese Werbung für mich lohnt.

Ich glaube fest daran, dass dieses Unterfangen ein riesen Erfolg wird. CHACKAA!!! 😉

Liebe Grüße

Euer Thomas

Der erste Schritt zu meiner Berufung

Schon lange träume ich davon den entscheidendsten Part meines Lebens in die rechte Bahn zu lenken. Und endlich beginne ich damit wirklich. Es ist eines der größten Abenteuer meines Lebens und ich will Euch aktiv daran teil haben lassen:

Zwei Jahre bin ich jetzt schon dabei mich in meiner Freizeit aktiv mit meinen Leidenschaften zu beschäftigen. Zunächst mußte ich ja erst einmal raus finden was mir liegt und mich mit Freude erfüllt, aber dennoch Potential hat damit auch ggf. auch meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Außerdem musste ich mich weiterbilden und erst mal eine Basis schaffen auf der ich überhaupt guten Gewissens so etwas anbieten kann.

Erschwerend kam noch dazu, dass ich zunächst glaubte eine bestimmte Sache finden zu müssen, denn schließlich hört man ja überall, man müsse sich spezialisieren um Erfolgreich zu sein und vielleicht ist das sogar wahr. Ich habe, aber schlossen es so zu machen, wie ich es für richtig halte. Ich bin nun mal ein Scanner-Talent und damit nicht nur mit vielen Begabungen, sondern auch Leidenschaften gesegnet. Mich auf nur eine Sache zu beschränken kann mich somit nicht auf Dauer glücklich und erfolgreich machen.

Nachdem diese Entscheidung gefällt war, gab es noch die Herausforderung zu bestehen. Denn meine finanzielle Verpflichtungen konnte ich nicht riskieren und gleichzeitig beanspruchte mich mein Job bis zu 70 Stunden die Woche und lies mir somit keine Zeit für alternative Wege. Ich entschied also mein Gehalt einmal streng durch zu rechnen und zu sehen ob ich auch mit etwas weniger Gehalt klar käme und genau das einmal zu versuchen.

Aktuell befinde ich mich im Urlaub und nutze die Zeit um meine Zukunft als selbstständiger vorzubereiten. Ich habe mein Gewerbe die Tage angemeldet und informiere mich über die Rechte und Pflichten und alles was mit der Existenzgründung zu tun hat. Ich lasse mich von selbstständigen Freunden beraten und bereite sowohl meine Webseite als auch alles andere vor. Ich habe meinen Hauptjob reduziert und werde mich somit nebenberuflich selbstständig machen und schauen wie es läuft um danach entweder weiter ab- oder wieder auf zu bauen.

Es bleibt also weiterhin spannend und ich werde Euch an allen Meilensteinen teil haben lassen. 🙂

Liebe Grüße

Thomas