Gott in Ausbildung

Die ersten Schritte

Meine bewusste Reise hat erst vor ein paar Jahren begonnen und doch kommt es mir manchmal wie ein ganzes Leben vor. Was im Titel vielleicht überheblich klingen mag, ist es so gar nicht, denn genau genommen glaube ich, dass alle Menschen Gott sind, jeder eben ein Teil vom Ganzen in seinem kleinen Gefäß, dass aber eben auch göttlich ist und da wir alle göttlich sind, kann auch keiner mehr oder weniger wert sein als ein anderer. Das Einzige worin wir uns unterscheiden ist der Grad an Bewusstheit, was ich aber keineswegs, wie so manch anderer spiritueller Mensch als etwas Erhebendes ansehe, sondern einfach nur für jeden Selbst von Interesse ist bzw. sein sollte. Letztlich ist es ja Dein Universum.

Ich habe da nämlich noch so manch andere Theorie, die sich mir auf meinem Weg gerade so bildet und nein, ich will niemanden überzeugen, ist ja nur mein Weg, mein Universum und deins darf ganz anders sein – geht nicht, dann warte mal meine Theorien ab, vielleicht siehst du es danach ähnlich oder ganz anders.

Multiple Universen, aber nur ein Fahrer

Es gibt da ja diese viele Welten Theorie, nach der man davon ausgeht, dass für jede Möglichkeit auch ein eigenes Universum existiert, in dem diese Möglichkeit die Realität ist. Interessanterweise hatte ich diese Idee schon, bevor ich von der wissenschaftlichen Theorie erfahren hab und bin damit auch nicht wirklich vertraut. Meine Idee geht davon aus, dass in all diesen Universen nur ein Fahrer zu gleiche Zeit zu Hause ist. Soll heißen Dein bzw. mein bewusster Verstand hat sich ebendieses Universum mit dieser Realität und all den Möglichkeiten ausgesucht (natürlich nicht unbedingt bewusst, aber dazu komme ich noch), die gerade und in Zukunft mein Leben ausmachen. Das ist natürlich eine vollkommen blöde Vorstellung, wenn Dein Leben wirklich Scheiße ist und nein, ich kann es nicht begründen oder behaupte zum jetzigen Zeitpunkt alle Antworten zu haben, aber angenommen es wäre so und Du würdest Dir dessen bewusst, dann wäre es ja wiederum vorstellbar, dass Du zu jedem Zeitpunkt den Kurs durch die Universen neu bestimmen kannst und somit wirklich alles erreichen kannst, müsstest halt nur Kurs entsprechend anpassen, halten und wenn Dein Glaube der Lenker/Motor ist – würde das so einiges erklären …. allerdings müsste ich dazu noch meine Theorie zur Dreifaltigkeit erklären.

Sind wir alle Dreifaltig?

Ich habe das Gefühl, ich glaube, das habe ich schon an anderer Stelle gesagt, dass alle Menschenglaubensrichtungen, Gott aus Ihrer ureigensten Perspektive wirklich gesehen haben, aber weil Gott ebenso viel mehr ist, als der kleine Ausschnitt den Menschen normalerweise begreifen können, haben sie alle eben ihren kulturell gefärbten Teil gesehen. Darum gibt es in der Bibel auch viele Sachen, welchen ich zustimmen würde und so manchen eben nicht. Die Sache mit der Dreifaltigkeit z.B.

Unbewusstes Selbst

Ich gehe davon aus, dass jeder von uns Gott ist und wir bestehen einmal aus dem weltlichen Teil, also die Person, die geboren wird, die aufwächst, die in der Meditation als Monkeymind bezeichnet wird oder in spirituellen Kreisen als „Ego“. Ich bezeichne ihn als unbewusstes Selbst. Es ist durch und durch menschlich (nicht wertend gemeint), was natürlich alles beinhaltet und eher kindlich ist, weil es triebgesteuert ist, was ich aber überhaupt nicht schlimm finde, denn es ist da ja nicht allein, zumindest, wenn das Ganze sich seiner Selbst bewusst ist und die richtigen Schlüsse zieht, dazu aber später mehr. Es ist aber ziemlich stark im Normalfall, weil es eben im unbewussten ziemlich freie Bahn hat und „den da oben“ gut an der Nase herumführen kann ;).

Unbewusstes göttliches Selbst

Außerdem ist da unser höheres Selbst oder himmlisches Selbst oder das was man als Gott bezeichnen würde. Ich bezeichne es als unbewusstes göttliches Selbst. Zu dem, von meinem aktuellen Entwicklungsstand aus, haben wir erst mal keinen Zugriff. Es ist durch und durch neutral und tut, was die anderen beiden wollen, wobei es tendenziell eher auf das unbewusste Selbst hört, weil das die stärkeren Emotionen mit bringt und lauter schreit ;).

Bewusstes (göttliches) Selbst

Also kurz gesagt – das bist Du oder ich, der Fahrer eben …. wobei in meiner Metapher bist Du bzw. ich ja eher der Beifahrer, der sagt, wo es lang gehen soll, auf der Rückbank sitzen die Kinder und brüllen viel lauter dazwischen und der Fahrer, also das unbewusste göttliche Selbst versucht dann dahinzufahren, wo es glaubt, dass Ihr alle hin wollt. Aber zurück zu Dir bzw. Mir ….. ich muss mich echt mal entscheiden wie ich das weiter schreibe….. ok, also ich bin das Bindeglied. Das bewusste (göttliche) Selbst ist das Bindeglied zwischen Himmel und Erde und wenn es erwacht und an sich arbeitet kann es vielleicht irgendwann all das erreichen, was es wirklich will. Dazu, so glaube ich, müssen die Drei aber eins werden und nicht wie es oft heißt, getrennt.

Gemeinsam wird’s göttlich nicht getrennt

Auf meinem spirituellem Weg sauge ich alles Mögliche auf und schau dann, ob das für mich so schlüssig erscheint und wie es in meinen Weg hinein passt. Eine Sache dich ich aktuell überhaupt nicht schlüssig finde ist die Aussage man müsse sich von seinem Ego trennen, weil es einen am Aufstieg hindere und ganz viele Menschen, denen ich schon begegnet bin, die sich für total erleuchtet hielten, machten auf mich so gar keinen gelassenen Eindruck. Für mich ist das Ego, also das unbewusste Selbst, eher das Kind in mir, der kleine Kerl, der ich selbst bin, warum zur Hölle sollte ich den weg stoßen? Ich glaube viel mehr, dass es genau darum geht ihn zu lieben und ihn zu führen. Der göttliche Vater zu sein, den man sich von Gott als Kind immer gewünscht hat. Ihn zu verstehen, wahrzunehmen und sich all seinen Ängsten und Sorgen anzunehmen. Natürlich ohne sich von ihm an der Nase herumführen zu lassen ;). Denn wenn man ihn liebt und in die Arme nimmt und sich all das anschaut, was ihn bekümmert, dann werden wir irgendwann eins und je mehr wir eins werden, desto klarer wird unsere Ansage an den Fahrer. Und wenn dann Glaube, Herz und Verstand eins sind, dann glaube ich wirklich, wir können all das Erreichen von dem wir immer nur geträumt haben. So wie es ebenfalls in der Bibel steht – ich halte das mit dem „der Glaube kann Berge versetzen“ nämlich nicht für eine Metapher, sondern eher für eine Herausforderung …. gut, muss nun ja jetzt nicht wirklich ein Berg sein, aber gibt doch genug ähnlich unvorstellbare Sachen, die mein Leben deutlich mehr bereichern würden und wo ich es echt toll fände, wenn ich das ganz problemlos gestalten könnte und so meinen Kurs durch die Universen der Möglichkeiten ganz selbst bestimmen könnte.

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